- 21.11.2012, 11:22:47
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Karlheinz Töchterle: EU-Forschungsförderung wirkt
Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte das Institut für Molekulare Pathologie und das Institut für Molekulare Biotechnologie der ÖAW
Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte das Institut
für Molekulare Pathologie und das Institut für Molekulare
Biotechnologie der ÖAW=
Wien (OTS) - "Die EU-Forschungsförderung wirkt und kommt in
besonderem Ausmaß Forscherinnen und Forschern in Österreich zugute.
Das ist eine eindrucksvolle Bestätigung ihrer Exzellenz und ihres
Engagements", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle. Er besuchte gestern Nachmittag das Institut für Molekulare
Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften (ÖAW) und das Institut für Molekulare Pathologie (IMP)
und machte sich vor Ort ein Bild über die dortige Forschungsarbeit,
die weit über die Landesgrenzen einen hervorragenden Ruf genießt.
Beide Institute lukrieren beträchtliche Mittel aus dem 7.
EU-Forschungsrahmenprogramm: Das IMP konnte bisher rund 16 Millionen
Euro einwerben, das IMBA rund 12,5 Millionen Euro. "Österreichische
Universitäten und Forschungseinrichtungen konnten mit ihren
erfolgreichen Einwerbungen die Rückflussquote aus dem
EU-Forschungsrahmenprogramm mittlerweile auf beachtliche 130 Prozent
steigern, das heißt: Für jeden von Österreich investierten Euro
fließen derzeit 1,30 Euro zurück nach Österreich", so Töchterle, der
sich dafür einsetzt, dass Wissenschaft und Forschung im aktuell
auszuverhandelnden EU-Budget klare Priorität eingeräumt wird.
Karlheinz Töchterle traf gestern Nachmittag zunächst am Institut für
Molekulare Pathologie mit dem stellvertretenden wissenschaftlichen
Direktor Jan-Michael Peters sowie dem kaufmännischen Direktor Harald
Isemann zusammen. In einem Gespräch informierten sie den Minister
über aktuelle Projekte der vier großen Forschungsbereiche am
Institut. Zu den jüngsten Vorhaben zählt auch ein gemeinsames Projekt
mit Künstlerinnen und Künstlern mit dem Ziel, die Forschungsarbeiten
einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Im Abschluss an das
Gespräch besuchte der Minister verschiedene Labors und traf mit
Postdoktoranden zusammen. Weiters führte Töchterle am Institut für
Molekulare Biotechnologie ein Gespräch mit dem wissenschaftlichen
Direktor Josef Penninger, dem stellvertretenden wissenschaftlichen
Direktor Jürgen Knoblich und dem kaufmännischen Direktor Michael
Krebs und besuchte die Forschungsgruppe von Julius Brennecke. Der
START- und ERC-Preisträger versucht derzeit, das Geheimnis von
"Genomparasiten" zu entschlüsseln.
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