- 20.11.2012, 13:11:37
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Giftköder in Wien Floridsdorf: VIER PFOTEN setzt Ergreiferprämie von 1.000 Euro aus
Tipps für Hundebesitzer: So vermeidet man die Gefahr für das eigene Tier
Utl.: Tipps für Hundebesitzer: So vermeidet man die Gefahr für das
eigene Tier=
Wien (OTS) - Seit Tagen müssen die Hundebesitzer in der
Wohnhausanlage Mitterhofergasse in Floridsdorf um ihre Vierbeiner
bangen: Ein Hundehasser legt Giftköder aus, jüngstes Opfer ist eine
Labrador-Hündin. VIER PFOTEN setzt nun eine Ergreiferprämie von 1.000
Euro auf den Täter aus.
"Die Gift-Attacken häufen sich leider in letzter Zeit", so VIER
PFOTEN Kampagnenleiterin Nikola Furtenbach. "Wir möchten mithelfen,
den Täter zu fassen. Daher haben wir uns entschlossen, 1.000 Euro für
den entscheidenden Hinweis auszusetzen."
Hundebesitzern rät Nikola Furtenbach, beim Gassigehen
vorausschauend zu gehen, den Hund zu beobachten und ihn zu
beschäftigen, damit er nicht von der Straße frisst: "Zur Not sollte
man gewisse Gegenden einfach meiden oder auf einen Beißkorb
zurückgreifen - besonders, wenn man weiß, dass der eigene Hund das
häufig tut", meint sie. Zumeist sind Giftköder in Gebüschen
versteckt, daher ist hier besondere Vorsicht geboten.
Vielfach ist es schon anhand des Verhaltens des Hundes zu
erkennen, wenn dem Hund "etwas in die Nase steigt". Hier sollte man
den Hund mit Leckerlis wieder zu sich locken, anstatt ihn auf
Futtersuche gehen lassen. Sehr hilfreich ist es für Hundehalter, wenn
sie ihren Tieren das so genannte "Tauschen" beibringen: Wenn ein Hund
bereits etwas von der Straße aufgenommen und im Mund hat, bringt man
ihn mit der Aussicht auf ein Leckerli dazu, es sozusagen
einzutauschen. Auf der VIER PFOTEN Homepage finden Interessierte auch
genaue Anleitungen für ein solches Training (siehe unten).
Im Übrigen sind Giftköder nur für Hunde, auch für Kinder
gefährlich: "Kleine Kinder können sich ganz leicht beim Spielen
vergiften", warnt Nikola Furtenbach. "Umso wichtiger ist es, den
Täter rasch zu finden, um weiteren Katastrophen vorzubeugen."
Das Strafgesetz sieht bis zu einem Jahr Gefängnis für
Tierquälerei, aber auch für mutwillige Tötung vor. "Tierquälerei ist
kein Kavaliersdelikt und muss bestraft werden, um Nachahmer
abzuschrecken" meint Nikola Furtenbach abschließend.
VIER PFOTEN bittet, Hinweise zum Täter bei der nächsten
Polizeidienststelle abzugeben.
Tipps für Hundehalter zum Thema "Verdacht auf Giftköder - Wie
verhalte ich mich richtig?" finden Interessierte unter
http://www.ots.at/redirect/vier-pfoten.at
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