- 19.11.2012, 09:16:37
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Vorbild Oberösterreich: Engagement für ein familienfreundliches Land
Linz (ots) - Familienkarte, Bildungsgutscheine, Familienhotels und
ein breites Elternbildungsangebot: Oberösterreich hat in Sachen
Familienfreundlichkeit Einiges zu bieten. Mit diesem Engagement
übernimmt die Region über die Landesgrenzen hinaus eine
Vorbildfunktion. Gerade in Zeiten von niedrigen Geburtenraten und
einer europaweit schwächelnden Wirtschaftlage ist Familiensinn ein
wertvolles Gut. Auch JAKO-O, der Versandhändler für "Kindersachen mit
Köpfchen", setzt sich bereits seit 25 Jahren für die Belange von
Familien ein - sowohl gesellschaftlich als auch politisch. Gemeinsam
mit dem Familienreferat Oberösterreichs initiierte der
Kinderausstatter aus Bad Rodach 2011 den ersten JAKO-O Familien-
Kongress in Österreich - eine Veranstaltung, die vom Leiter des OÖ
Familienreferats, Franz Schützeneder, als "Flaggschiff für
Elternbildung allgemein" bezeichnet und am Montag, den 19. November
vom Wirtschaftslandesrat in Kooperation mit Oberösterreich Tourismus
geehrt wird. 2013 soll es eine Fortsetzung geben.
"Familien in ihrem Zusammenleben zu unterstützen, sich für
Familienbelange einzusetzen und entsprechende Angebote zu schaffen
ist die Basis für alles, was wir tun", erklärt JAKO-O
Geschäftsleiterin Bettina Peetz das umfassende Engagement des
Unternehmens. Neben Aspekten wie Familienmanagement und Erziehung
engagiert sich JAKO-O auch im Bildungsbereich. Denn hier liegt
Einiges im Argen: Die Ergebnisse der kürzlich veröffentlichten 2.
JAKO-O Bildungsstudie machen deutlich, dass die Diskrepanz zwischen
dem Wunsch deutscher Eltern nach mehr Ganztagsschulen und dem
tatsächlichen Angebot enorm ist: 70 Prozent der Befragten würden ihre
Kinder gerne auf eine Ganztagsschule schicken, umsetzen können es
jedoch nur ein Viertel der befragten Eltern. Ähnlich sieht die Lage
in Österreich aus: Während private Einrichtungen fast lückenlos eine
ganztägige Betreuung anbieten, können dies nur 15 Prozent der
öffentliche Schulen in Österreich leisten. Da nur jedes zehnte
schulpflichtige Kind eine Privatschule besucht, besteht hier
dringender Handlungsbedarf. Mit der JAKO-O Bildungsstudie, die erste
und einzige aus Elternsicht, macht das Unternehmen auf diese
Missstände aufmerksam.
"Familien benötigen eine Lobby, jemanden, der ihre Bedürfnisse kennt
und lautstark vertritt. Denn häufig fallen diese aufgrund von
wirtschaftspolitischen Interessen hinten über", so Bettina Peetz.
Dabei kann der Einsatz für ein kinder- und familienfreundliches Land
aus doppelter Sicht eine lohnende Investition sein, wie die
Ausrichtung des JAKO-O Familien-Kongresses beweist: Zum einen ist es
eine "Herzensangelegenheit" des OÖ Familienreferats, Eltern zu
unterstützen und ihnen eine lebendige Plattform zum Wissens- und
Erfahrungsaustausch mit hochkarätigen Referenten zu bieten. Aufgrund
des Erfolgs 2011 und der großen Nachfrage wird es auch im kommenden
Jahr wieder einen JAKO-O Familien-Kongress in Bad Ischl geben. Zum
anderen profitiert auch die regionale Wirtschaft von solchen
Veranstaltungen: "Mit Ihrer Leistung haben Sie nicht nur einen
Beitrag zur Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft
geleistet, sondern im Besonderen auch die Lebensqualität des
Wirtschaftsstandortes Oberösterreich vor den Vorhang geholt",
beschreibt Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl die wirtschaftliche
Bedeutung des Kongresses für die Region. Am Montag, den 19. November
wird das Unternehmen JAKO-O in Linz vom Land Oberösterreich und
Oberösterreich Tourismus für seinen Einsatz und den Beitrag für die
oberösterreichische Tagungsindustrie gewürdigt.
Über JAKO-O
Die JAKO-O GmbH ist mit mehr als 1,5 Millionen Kunden einer der
großen Spezialversender im deutschsprachigen Raum. Zu den Produkten
zählen Kinderkleidung und alles für das Kinderzimmer, Spielsachen für
drinnen und draußen sowie Materialien zum Lernen, Lesen und Basteln.
Mit der Initiative "Ideen für ein kinderfreundliches Land" setzt sich
JAKO-O für Kinder und Familien ein. Um ihren Wünschen und
Bedürfnissen im politischen Geschehen mehr Gewicht zu verleihen,
initiierte das Unternehmen die JAKO-O Bildungsstudie, die seit 2010
alle zwei Jahre durchgeführt wird, schickte das JAKO-O Mobil auf den
Weg und gab den Anstoß für eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes
auf kindertypische Produkte und Dienstleistungen. Die Kompetenzen
rund um die Themen Erziehung, Schule, Partnerschaft und
Familienmanagement stärkt JAKO-O mit eigenen Familien-Kongressen, die
seit 2003 in Deutschland und seit 2011 auch in Österreich regelmäßig
stattfinden. Auch eine verantwortungsvolle Herstellung ist JAKO-O
wichtig: der Betrieb ist nach EG-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert
und bietet immer mehr Artikel an, die den Oeko-Tex® Standard 100
erfüllen und deren gesamte Produktionskette den Richtlinien von
bluesign® folgt.
JAKO-O wurde 1987 gegründet und gehört neben dem Spielwarenhersteller
HABA sowie dem Kindergarten- und Schulausstatter Wehrfritz zur
HABA-Firmenfamilie. Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter ist
Klaus Habermaaß. Die HABA-Firmenfamilie beschäftigt im
nordbayerischen Bad Rodach (Oberfranken) etwa 2.000 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Für ihre familienfreundliche Unternehmenspolitik
wurde die gesamte HABA-Firmenfamilie bereits mehrfach mit dem
Zertifikat zum Audit berufundfamilie® ausgezeichnet.
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