- 19.11.2012, 08:59:56
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"MORE EUROPE" IN- UND AUSSERHALB DER EU
Internationale Konferenz in Warschau am 19. November 2012
Utl.: Internationale Konferenz in Warschau am 19. November 2012=
Wien/Warschau (OTS) - Kann Kultur ein Mittel zum sozialen Wandel
sein? Oder würde das vielmehr heißen, kulturelle Aktivitäten
politischen Argumenten unterzuordnen? Werden wir als BürgerInnen
Europas durch unsere kulturelle Betätigung definiert? Welche
kreativen Handlungen stimulieren uns als EuropäerInnen? Muss eine
Zivilgesellschaft pro-europäisch sein? Diesen und weiteren Fragen
widmet sich am 19. November 2012 eine vom Österreichischen
Kulturforum Warschau organisierte Konferenz bei der sich
KulturveranstalterInnen, KulturmanagerInnen, VertreterInnen von NGOs,
KünstlerInnen, KuratorInnen, KulturwissenschaftlerInnen,
SoziologInnen, PolitikwissenschaftlerInnen, DiplomatInnen und
JournalistInnen zu den Themen Kultur und kulturelle Beziehungen als
Instrument zur Stärkung der Zivilgesellschaft einerseits, und die
Bedeutung der Rolle der Zivilgesellschaft im europäischen Projekt und
den europäischen Außenbeziehungen andererseits austauschen werden.
Die Konferenz findet unter dem Ehrenschutz des früheren Präsidenten
des Europäischen Parlaments Jerzy Buzek, des Außenministers und des
Kulturministers der Republik Polen sowie der Bürgermeisterin der
Stadt Warschau statt. Als Vortragende konnten Persönlichkeiten wie
der frühere polnische Wirtschaftsminister Jerzy Hausner und der
Generaldirektor der Europäischen Kommission, Jan Truszczynski,
VertreterInnen von NGOs wie Krzysztof Czyzewski und Peter Inkei,
sowie KünstlerInnen wie Lada Nakonechna und Marina Naprushkina
gewonnen werden.
"Kultur ist eine sehr wichtige Komponente der Europa-Außenpolitik.
Sie ist Ausdruck unseres europäischen Lebens- und Wertemodells und
entwickelt sich dynamisch weiter. Enge Zusammenarbeit von NGOs,
Kunst- und Kulturschaffenden und Politikern kann für "ein mehr an
Europa" nur bereichernd sein" erklärte Staatssekretär Reinhold
Lopatka im Vorfeld dieser Konferenz, die im Rahmen der
zivilgesellschaftlichen Kulturinitiative "MORE EUROPE", die bereits
in einer Reihe westeuropäischer Hauptstädte ähnliche Veranstaltungen
abgehalten hat, stattfindet. Der Tagungsort Warschau bietet nunmehr
die Gelegenheit, den Akzent stärker auf die mittelosteuropäischen
Zivilgesellschaften zu legen. Damit knüpft die Warschauer Konferenz
an das Motto "Art for social change" an, unter welches der polnische
EU-Ratsvorsitz den vom 8.-11. September 2011 in der künftigen
Europäischen Kulturhauptstadt Breslau veranstalteten Europäischen
Kulturkongress gestellt hatte. Nähere Informationen zum Programm
unter www.austria.org.pl/new/PL/moreeurope_SignIn.php.
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