- 15.11.2012, 13:03:28
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Cortolezis-Schlager im Dialog: Mehr Sicherheit für die Leopoldstadt, für Wien und für Österreich
Sicherheitspolitische Herausforderungen mit Bürgerinnen und Bürgern diskutieren und gemeinsam meistern
Utl.: Sicherheitspolitische Herausforderungen mit Bürgerinnen und
Bürgern diskutieren und gemeinsam meistern=
Wien (OTS) - "Kriminalstatistiken, die durchaus positive Tendenzen
zeigen, sind natürlich erfreulich. Mir geht es jedoch auch um das
subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen in unserer Stadt", so die
Obfrau der ÖVP Leopoldstadt, Abg.z.NR Katharina Cortolezis-Schlager
am Rande der von ihr initiierten Gesprächsreihe, zu der sie
sicherheitspolitische Entscheidungsträger/innen zum Dialog mit den
Bürgerinnen und Bürger bat. Mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner,
Landespolizei-Vizepräsident Karl Mahrer und Majorin Xenia Baumgartner
wurden jene Themen gesprochen, welche die Leopoldstädterinnen und
Leopoldstädter bewegen: Schutz unseres Eigentums, Problemfeld
Prostitution und Gewaltdelikte.
Die Innenministerin hielt fest, dass Wien zu den sichersten Städten
der Welt zählt: "Unsere Bundeshauptstadt liegt weltweit auf Platz
Sechs, europaweit auf Platz Drei. Darauf können wir stolz sein. 9 von
10 Wienerinnen und Wienern fühlen sich in dieser Stadt sicher" so die
Ministerin und weiter: "Wir ruhen uns aber auf diesen Lorbeeren nicht
aus und versuchen, uns weiter zu verbessern. Die Aufklärungsquote
konnte erneut um 3% gesteigert werden - eine Bestätigung dafür, dass
wir gut unterwegs sind." Erfolgreichste Maßnahmen seien in diesem
Zusammenhang die Behördenreform und die Neuschaffung des
Bundesasylamtes. Weiteres zeigte sie sich erfreut, dass das
Sicherheitsbehördengesetz in Angriff genommen wird, um auf die
Veränderungen der Kriminalität hinsichtlich neuer Technologien
reagieren zu können.
Blaulicht statt Rotlicht im Stuwerviertel
Eingehend wurden die Auswirkungen des Prostitutionsgesetzes
thematisiert. "Alle einschlägigen Lokale werden regelmäßig
kontrolliert und die Polizeipräsenz massiv verstärkt", so
Vizepräsident Karl Mahrer zur aktuellen Situation zum Kampf gegen die
Straßenprostitution. Sicherheitspolitische Herausforderungen sieht er
vor allem bei der sogenannten Internet-Kriminalität aber auch bei der
steigenden Anzahl an Einbruchsdelikten. Wertvolle Tipps erhielten die
Bürgerinnen und Bürger vor Ort von Majorin Baumgartner: "Einbrecher
suchen gezielt nach Wohnungen, deren Zugang schnell und reibungslos
zu bewerkstelligen ist. Mit Sicherheitstüren oder Balkenschlössern
kann man wirksam entgegenwirken. Ähnlich verhält es sich bei
Autoeinbrüchen". Mahrer ergänzt: "Bei 70 % der Autoeinbrüchen liegen
Wertgegenstände sichtbar im Auto. Daher ist es wichtig, ein
Bewusstsein bei den Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen, keine
Wertgegenstände im Auto zurückzulassen."
Cortolezis-Schlager sprach sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen
der Bezirkspolitik und der Polizei aus, um Angsträume im Bezirk durch
ausreichende Beleuchtung zu verhindern, die Sicherung des Schulweges,
aber auch der Verslumung der Erdgeschoßzonen entgegenzuwirken, die
das subjektive Sicherheitsgefühl negativ beeinflussen. Die
Nationalratsabgeordnete zeigte sich erfreut über das Angebot des
Landespolizei-Vizepräsident Mahrer, künftig noch stärker
zusammenzuarbeiten, um die Leopoldstadt und Brigittenau noch sicherer
zu machen.
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