- 14.11.2012, 16:47:08
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NEWS: Korruptions-Strafprozess bedroht René Benkos Erfolg
Benko bestätigt Bankengespräche und sagt: "Verstehe das Urteil nicht"
Utl.: Benko bestätigt Bankengespräche und sagt: "Verstehe das Urteil
nicht"=
Wien (OTS) - Der Korruptionsstrafprozess, in dem der Tiroler René
Benko am 2. November nicht rechtskräftig zu 12 Monaten bedingter Haft
verurteilt worden ist, bedroht laut einem Bericht des
Nachrichtenmagazins NEWS den bislang außergewöhnlichen Erfolg des
35jährigen Immobilien-Großinvestors. Sollte es in der zweiten Instanz
zu einer rechtskräftigen Verurteilung kommen, müssten vor allem große
Kreditinstitute bei künftigen Geschäften ihre Compliance-Abteilungen
zur Prüfung einschalten, ob man unter diesen Bedingungen noch
gemeinsame Geschäfte machen könne, berichtet NEWS in seiner morgen
erscheinenden Ausgabe.
Mehrere österreichische und deutsche Banken erklärten NEWS
gegenüber diese Vorgangsweise mit sehr strengen Richtlinien nach den
jüngsten Finanzskandalen. Benko bestätigte in einem exklusiven
NEWS-Interview diesbezügliche Gespräche mit Banken. Gleichzeitig
betont der 35jährige Großinvestor, für den Persönlichkeiten wie
Österreichs früherer Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und der
ehemalige Porsche-Boss Wendelin Wiedeking arbeiten, dass die Signa
Gruppe "unternehmerisch sehr erfolgreich und kapitalmäßig bestens
aufgestellt" sei. Benko erlangte durch den Kauf von außergewöhnlichen
Immobilien in Österreich und Deutschland (Deutsche Börse) um
insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro sowie der versuchten Übernahme von
Kaufhof über die Grenzen Österreichs hinaus Bekanntheit.
Zu aktuellen Bankengesprächen erklärte Benko in NEWS: "Wir
kommunizieren offen und erläutern unseren Partnern den Sachverhalt."
Angesprochen auf mögliche Compliance-Probleme sagt Benko: "Wir haben
von unseren Partnern durch die Bank positives Feedback zu unserer
nachhaltigen Geschäftsbeziehung bekommen", so Benko zu NEWS. Und der
Signa-Gründer betont: "Gegen die Signa ist zudem kein Verfahren
anhängig." Zum erstinstazlichen Urteil, gegen das Benko volle
Berufung angemeldet hat, meint er knapp: "Ich persönlich verstehe das
Urteil nicht."
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