• 14.11.2012, 14:15:48
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Berlakovich: Van Rompuy sagt Pfiat di und auf Nimmerwiedersehen zu den Bauern

Minus 30% für Österreichs ländliche Entwicklung beim Budgetvorschlag des Europäischen Rates ist völlig inakzeptabel

Utl.: Minus 30% für Österreichs ländliche Entwicklung beim
Budgetvorschlag des Europäischen Rates ist völlig inakzeptabel=

Wien (OTS) - Für Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich kommt der
heute präsentierte Budgetvorschlag von EU-Ratspräsident Herman Van
Rompuy einem massiven Anschlag auf die Bauern und den Ländlichen Raum
gleich. "Das bedeutet verödete Bauernhöfe, leere Ställe und
verlassene Dörfer", so Minister Berlakovich.
Für Österreich hieße das minus 30 Prozent in der ländlichen
Entwicklung. Das ist eine Milliarde Euro weniger als die
Bundesregierung in einem Schulterschluss festgelegt hat. Dieser
Schulterschluss sieht zumindest 3,8 Milliarden vor.

Der Vorschlag sieht weitere Kürzungen des gesamten EU-Budgets von
75 Milliarden Euro (minus 7,1 Prozent) vor. Für die ländliche
Entwicklung auf EU-Ebene bedeutet dies eine weitere Kürzung um 9
Prozent oder um 8,3 Milliarden Euro weniger. Zudem fiele auch der
Österreich-Rabatt weg. Berlakovich dazu: "Wir sind für Sparen, aber
am richtigen Platz. Rompuys Streichkonzert ist kein Signal für ein
nachhaltiges Europa. Es schwächt insbesondere unsere Biobauern und
unsere Bergbauern. Die ländliche Entwicklung ist das Herz der
Agrarpolitik und ein nationales Anliegen. Österreich muss
selbstbewusst auftreten". Vizekanzler Michael Spindelegger habe mit
seiner Veto-Ansage völlig recht. Zu diesem Vorschlag dürfe es keine
Zustimmung geben.

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