• 13.11.2012, 11:59:41
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dm fordert: Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) nicht zur Zementierung des Apothekenmonopols missbrauchen!

Sowohl für die Versandapothekenmarke Zur Rose als
auch im Falle einer Lockerung der Vertriebsbeschränkungen für
rezeptfreie Arzneimittel in der Drogerie fordert dm Geschäftsführer
Harald Bauer die Möglichkeit einer technischen Anbindung an die
Elektronische Gesundheitsakte ELGA.

Salzburg/Wals (OTS) - Als Maßnahme zur Steigerung der
Konsumentensicherheit wird die heute im Nationalrat beschlossene
Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) auch von dm drogerie markt
ausdrücklich begrüßt. dm Geschäftsführer Harald Bauer fürchtet
jedoch, dass gleichzeitig das Apothekenmonopol im Bereich der
rezeptfreien Arzneimittel (OTC) durch technische Maßnahmen oder
wirtschaftliche Hürden einzementiert werden soll.

Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) enthält ein Paket an
Maßnahmen und Möglichkeiten, um die Sicherheit der Konsumenten zu
erhöhen. Unter anderem sollen auch Fehlmedikationen vermieden und
unerwünschte Wechselwirkungen hintangehalten werden, indem
rezeptpflichtige wie auch rezeptfreie Arzneimittel beim Erwerb
erfasst werden. "Wenn es gelingt, ein für alle Beteiligten
benutzerfreundliches System zu schaffen, kann ELGA ein Meilenstein
für das Gesundheitssystem und für die Patientensicherheit werden",
ist auch dm Geschäftsführer Diplom-Betriebswirt Harald Bauer
überzeugt.

ELGA auch für Versandapotheke und Drogerie

Gleichzeitig befürchtet man bei dm, dass Apotheker und
Pharmaindustrie versuchen werden, das Apothekenmonopol im Zuge der
Einführung von ELGA zu zementieren: Rechtliche Bestimmungen,
technische Einschränkungen oder wirtschaftliche Hürden könnten dazu
führen, dass ELGA exklusiv den Apotheken vorbehalten bliebe. "Wir
fordern, dass jeder, der Arzneimittel verkauft, die Möglichkeit einer
Anbindung an ELGA erhalten muss. Das gilt sowohl für unsere Partner
von der Versandapothekenmarke Zur Rose als auch im Falle einer
Lockerung der Vertriebsbeschränkungen für rezeptfreie Arzneimittel in
der Drogerie", stellt Harald Bauer klar.

Das technische System hinter ELGA müsse von Anfang an mit den
erforderlichen gesicherten Schnittstellen ausgestattet werden.
"Geschieht das nicht, ist klar, dass es den Verantwortlichen nicht um
die Patientensicherheit geht, sondern um die Absicherung der Monopole
auf Seiten der Apotheker und der Pharmaindustrie", so Bauer. Auf
Seiten der Versandapothekenmarke Zur Rose sind die Hausaufgaben zur
Ankoppelung derartiger Datenbanken bereits gemacht. "Mit den
Seniorenvertretern von ÖVP und SPÖ sehen wir uns einer Meinung, dass
ELGA auch beim Verkauf von rezeptfreien Arzneimitteln in der Drogerie
zur Verfügung stehen muss", so Harald Bauer.

Seit Jahren kämpft dm dafür, rezeptfreie Arzneimittel wie Aspirin,
Bepanthen, Sanostol oder Supradyn in seinen Drogerien verkaufen zu
dürfen. Zuletzt hatte das Unternehmen dabei prominente Unterstützung
von politischen "Schwergewichten" wie Seniorenbund-Obmann Dr. Andreas
Kohl und Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha, erhalten. Seit
Jänner 2011 kooperiert dm mit der Versandapothekenmarke Zur Rose
(www.zurrose.at), die rezeptfreie Marken-Medikamente um bis zu 40
Prozent billiger anbietet und in Österreich bereits über 100.000
Kunden beliefert.

Über dm drogerie markt GmbH

dm drogerie markt Österreich GmbH eröffnet im Jahr 1976 die erste
Filiale in Österreich. Der heutige Firmensitz in Salzburg/Wals ist
Dreh- und Angelpunkt in Österreich sowie für die Expansion in die
Verbundenen Länder in Mittel- und Südosteuropa. Vorsitzender der
Geschäftsführung ist Mag. Martin Engelmann, Stellvertretender
Vorsitzender ist Dipl. Inform. Manfred Kühner. Insgesamt beschäftigt
dm Österreich knapp 5.900 Mitarbeiter in den 377 dm Filialen, den 201
dm friseur- und 116 dm kosmetikstudios sowie in der
Teilkonzernzentrale in Salzburg und im Verteilzentrum in Enns. Im
Geschäftsjahr 2010/2011 wurde in Österreich ein Umsatz von 683
Millionen Euro erwirtschaftet. Qualitätsmarken von dm sind unter
anderem Balea, alverde NATURKOSMETIK, babylove, DAS gesunde PLUS,
Denkmit und SUNDANCE.

Unsere Presseinformationen stehen Ihnen unter
www.dm-drogeriemarkt.at/presse zur Verfügung. Das Bildarchiv finden
Sie unter www.dm-drogeriemarkt.at/pressebilder.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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