- 13.11.2012, 10:49:36
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Bures zu Verkehrsunfallbilanz: "Immer weniger Verkehrstote auf Österreichs Straßen"
Verkehrsministerium nimmt Unfallursache Ablenkung ins Visier
Utl.: Verkehrsministerium nimmt Unfallursache Ablenkung ins Visier=
Wien (OTS/BMVIT) - Auf Österreichs Straßen gibt es immer weniger
Verkehrstote. Das zeigt die heute von der "Statistik Austria"
vorgelegte Bilanz über das Unfallgeschehen im ersten Halbjahr 2012.
Verkehrsministerin Doris Bures sieht darin eine Bestätigung dafür,
dass strenge gesetzliche Regeln, Kontrolle durch die Polizei und
Bewusstseinsbildung unsere Straßen sicherer machen. "Die positive
Entwicklung ist erfreulicherweise ein bereits lang anhaltender Trend
", so Bures. In den vergangenen 12 Jahren habe sich die Zahl der
Verkehrstoten auf Österreichs Straßen halbiert. Besonders erfreulich
ist für die Verkehrsministerin der massive Rückgang bei den getöteten
Kindern. Im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres (11) hat sich
die Zahl der im Verkehr tödlich verunglückten Kinder (6) heuer
beinahe halbiert. ****
Das Verkehrsministerium konzentriert sich in seiner
Verkehrssicherheitsarbeit auf die größten Gefahren im Straßenverkehr.
Für RaserInnen und AlkolenkerInnen wurden die Strafen schon im Jahr
2009 empfindlich erhöht und die Führerscheinentzugsdauer verlängert.
Parallel dazu gab es die erfolgreiche Kampagne gegen Alkohol am
Steuer, gezielte Aufklärungsarbeit für junge AutolenkerInnen und
Pilotprojekte mit Alkolocks.
Ablenkung und Unaufmerksamkeit besonders gefährlich
Erstmals weist die aktuelle Unfallbilanz für alle Verkehrsunfälle die
vermutliche Hauptunfallursache aus - davor wurde das nur bei Unfällen
mit tödlichem Ausgang systematisch erhoben. Demnach war im ersten
Halbjahr ein Drittel der Verkehrsunfälle auf Unachtsamkeit bzw.
Ablenkung zurückzuführen. "Unsere Verkehrssicherheitsarbeit hat den
Faktor Ablenkung bereits ins Visier genommen. Zu den gefährlichsten
Ablenkungen im Auto zählt das Handy. Hier braucht es noch mehr
Bewusstsein bei den Lenkerinnen und Lenkern. Verbot und hohe Strafen
zeigen noch nicht die nötige Wirkung", so Bures.
Aktuell fördert der Verkehrssicherheitsfonds (VSF) ein ganzes Paket
an Studien zu zum Thema Ablenkung. Bereits im Frühjahr hat der VSF
die Ausschreibung "aufmerksam - konzentriert - unterwegs"
durchgeführt, neun Projekte wurden vom Beirat ausgewählt und zur
Förderung empfohlen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unfälle, die
auf Ablenkung und Müdigkeit zurückzuführen sind, vermieden werden
können. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage des
Verkehrsministeriums:
www.bmvit.gv.at/verkehr/strasse/sicherheit/fonds/foerderungen/2aussch
reibung.html
Und schließlich betont die Verkehrsministerin, wie wichtig
gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr ist. "Um das zu
unterstreichen, haben wir das Rücksichtnahmegebot in der
Straßenverkehrsordnung verankert. Jeder Einzelne kann dazu beitragen,
Unfälle und menschliches Leid zu vermeiden", so der Appell der
Verkehrsministerin an alle Straßenverkehrsteilnehmer. (Schluss)
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