- 12.11.2012, 17:18:24
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ÖH BOKU: Zugangsbeschränkungen? Nicht mit uns!
Zugangsbeschränkungen sind endgültiger Sargnagel für die freie Bildung
Utl.: Zugangsbeschränkungen sind endgültiger Sargnagel für die freie
Bildung=
Wien (OTS) - Die Regierung will nicht nur fünf Fächer, sondern fünf
"Fächergruppen" beschränken, zu denen auch mehrere BOKU-Studien
gehören würden. Die Bachelor- und Masterstudien Landschaftsplanung-
und -Architektur (LAP) und Lebensmittel- und Biotechnologie (LBT)
wären an der Universität für Bodenkultur von Zugangsbeschränkungen
betroffen. Genaueres soll morgen im Zuge der Leistungsvereinbarungen
zwischen Rektorat und Ministerium ausgehandelt werden.
Die ÖH BOKU stellt sich ganz klar gegen Zugangsbeschränkungen, die
weder bei LAP noch bei LBT Sinn ergeben. "Biotechnologie ist eines
DER Forschungsfelder der Zukunft - gerade hier kluge, motivierte
Köpfe vom Studium abhalten zu wollen, ist Wahnsinn!", meint Fabian
Frommelt vom Vorsitzteam der ÖH BOKU, selbst begeisterter
LBT-Student. "Landschaftsplanung- und Architektur ist seit etlichen
Jahren ein fester Bestandteil der BOKU. Wer die vielen zersiedelten
Landschaften in Österreich sieht, weiß, dass es nicht zu viele
LandschaftsplanerInnen gibt.", so Daniel Böhm, Vorsitzender der ÖH
BOKU.
Die ÖH BOKU fordert das Rektorat auf, sich vehement gegen
Zugangsbeschränkungen auf der BOKU zu stellen. Auch die geplante
Erhöhung von Studiengebühren für sogenannte Drittstaatenangehörige
würde auf der BOKU besonders viele Studierende treffen.
"Die Unipolitik in Österreich ist kurzsichtig. BOKU-Studierende
lernen nachhaltig zu denken und wissen deshalb, dass letzten Endes
nur eine Ausfinanzierung der Universitäten die Bildungsmisere stoppen
kann.", so Dorothee Stegmaier vom Vorsitzteam der ÖH BOKU
abschließend.
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