- 12.11.2012, 14:42:54
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FPK-Zellot: Parteipolitik hat bei Bundesheer-Hilfseinsätzen nichts verloren!
Rekruten haben bewiesen, dass sie auch Profis sind
Utl.: Rekruten haben bewiesen, dass sie auch Profis sind=
Klagenfurt (OTS) - Im Zuge der Hochwasserkatastrophe in Kärnten hat
die bevorstehende Volksbefragung über die Abschaffung der Wehrpflicht
leider ihre Schatten bereits nach Kärnten geworfen, macht heute
FPK-Wehrsprecher Roland Zellot aufmerksam. Er bezeichnete die
Tatsache, dass die Verantwortlichen des Kommandos der 7. Jägerbrigade
in Klagenfurt für die Vermurungsarbeiten in Zell Pfarre nur
Kaderleute zum Einsatz bringen wollten, obwohl eine präsente
Pionierkompanie mit ausreichend ausgerüsteten Rekruten bereit stand,
als "militärischen Sittenverfall". So sollen, wie bereits in den
Medien berichtet wurde, die Rekruten nur zum Einsatz gekommen sein,
weil sich die Suche nach geeignetem Kaderpersonal sehr schwierig
gestaltete.
Dass die Streitfrage Berufsheer oder Wehrpflicht, den Hilfseinsatz
offensichtlich beeinflusst hat, ist für Zellot ein echter Skandal.
"Denn eine Hochwasserkatastrophe eignet sich wohl wirklich nicht
dazu, beweisen zu wollen, mit Kadersoldaten das Auslangen zu finden",
kritisiert Zellot. Brigadier Thomas Starlinger sei zwar bekannt
dafür, die Pläne von Minister Darabos nach einem Berufsheer zu
unterstützen, diese Vorgehensweise könne jedoch nicht toleriert
werden.
Beruhigend sei, dass die Zusammenarbeit aller Hilfskräfte wunderbar
funktioniert habe, bedankt sich Zellot für den unermüdlichen Einsatz
der Rekruten und dem Kaderpersonal. "Parteipolitische Spielchen haben
in einem Hilfseinsatz jedenfalls nichts verloren", schließt Zellot.
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