FPK-Zellot: Parteipolitik hat bei Bundesheer-Hilfseinsätzen nichts verloren!

Rekruten haben bewiesen, dass sie auch Profis sind

Klagenfurt (OTS) - Im Zuge der Hochwasserkatastrophe in Kärnten hat die bevorstehende Volksbefragung über die Abschaffung der Wehrpflicht leider ihre Schatten bereits nach Kärnten geworfen, macht heute FPK-Wehrsprecher Roland Zellot aufmerksam. Er bezeichnete die Tatsache, dass die Verantwortlichen des Kommandos der 7. Jägerbrigade in Klagenfurt für die Vermurungsarbeiten in Zell Pfarre nur Kaderleute zum Einsatz bringen wollten, obwohl eine präsente Pionierkompanie mit ausreichend ausgerüsteten Rekruten bereit stand, als "militärischen Sittenverfall". So sollen, wie bereits in den Medien berichtet wurde, die Rekruten nur zum Einsatz gekommen sein, weil sich die Suche nach geeignetem Kaderpersonal sehr schwierig gestaltete.

Dass die Streitfrage Berufsheer oder Wehrpflicht, den Hilfseinsatz offensichtlich beeinflusst hat, ist für Zellot ein echter Skandal. "Denn eine Hochwasserkatastrophe eignet sich wohl wirklich nicht dazu, beweisen zu wollen, mit Kadersoldaten das Auslangen zu finden", kritisiert Zellot. Brigadier Thomas Starlinger sei zwar bekannt dafür, die Pläne von Minister Darabos nach einem Berufsheer zu unterstützen, diese Vorgehensweise könne jedoch nicht toleriert werden.

Beruhigend sei, dass die Zusammenarbeit aller Hilfskräfte wunderbar funktioniert habe, bedankt sich Zellot für den unermüdlichen Einsatz der Rekruten und dem Kaderpersonal. "Parteipolitische Spielchen haben in einem Hilfseinsatz jedenfalls nichts verloren", schließt Zellot.

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