• 08.11.2012, 15:40:43
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Netzwerke als Fundament der Erfolge von Morgen

Mehr als 1000 Teilnehmer an der IKT-Sicherheitskonferenz

Utl.: Mehr als 1000 Teilnehmer an der IKT-Sicherheitskonferenz=

Wien (OTS/BMLVS) - Mit dem Sicherheitstag für die Industrie in
Pamhagen und der Siegerehrung der Cyber Security Challenge beim
Führungskräftetreffen im Heeresgeschichtlichen Museum am 8. November
endet die IKT-Sicherheitskonferenz 2012, veranstaltet vom Abwehramt
des Bundesheeres in Zusammenarbeit mit dem Land Burgenland.

Rund 1000 Teilnehmer aus ganz Österreich besuchten am 6. und 7.
November 2012 die Vorträge von Experten aus Österreich,
Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Dabei
wurden die derzeitigen Risiken der Nutzung moderner
Kommunikationstechnologien und zukünftige Herausforderungen
dargestellt.

"Es geht um den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unserer
Wirtschaftsbetriebe", führte der Landeshauptmann des Burgenlandes
Hans Niessl bei seiner Eröffnungsrede aus. "Daher müssen wir uns mit
diesen Risiken aus dem Cyberspace beschäftigen." Das Abwehramt gehöre
für ihn daher zu den kompetentesten Partnern, gerade wenn es darum
gehe, hier neue Fähigkeiten zu entwickeln.

Für General Edmund Entacher steht dabei klar im Vordergrund: "Bei der
Abwehr von Bedrohungen aus dem Cyberspace muss der gesamtstaatliche
Gedanke im Vordergrund stehen." Das Bundesheer entwickelt seine
Fähigkeiten Richtung Cyber Defense - auch im Hinblick darauf,
Assistenzen und Hilfeleistung für die Sicherheitsbehörden leisten zu
können.

Cyber Defense betrifft alle. Denn so wie aus dem Wort "S-ich-erheit"
das Wort "-ich-" hervorgeholt werden kann, so kann jeder Computer
oder jeder internetfähige Apparat zur potentiellen Angriffswaffe
werden - mit oder ohne Willen des Besitzers. Jeder Einzelne kann
daher seinen Beitrag zu mehr Sicherheit im Netz leisten.

Genau diese Sensibilisierung aller und die Kooperation stehen für den
Leiter des Abwehramtes an oberster Stelle: "Die Netzwerke von Heute
sind das Fundament der Erfolge von Morgen", so Generalmajor Anton
Oschep. "Ich sehe dies als eine Weiterentwicklung im Sinne einer
Schwarmintelligenz, wo jeder Einzelne beitragen kann und so durch
sein Wissen und Können zum Gesamterfolg beiträgt."

Der Bogen der Vorträge spannte sich vom Mitarbeiter als
Sicherheitsrisiko (Stichwort "Social Engineering") über neue
Bedrohungen und Risiken bis hin zu der Darstellung von eigenen
Providern für Cyberkriminelle - sogenannte "Bulletproofhoster".
Daneben stellte der Cyber War einen Schwerpunkt dar. Mit den
Herausforderungen für die IKT-Sicherheit im Gesundheitswesen wurden
weitere Themen angesprochen, die jedermann betreffen.

Welche IKT-Sicherheitsmaßnahmen bereits beim Produktdesign
berücksichtigt werden müssen, welche Rolle die Cyber Defense in
Verwaltung und Wirtschaft spielt bzw. spielen sollte oder wie einfach
ein paar Studenten ein eigenes Mobilfunknetz bauen und damit andere
Abhören können - diesen Themen widmeten sich Vertreter aus Forschung
und der IKT-Sicherheitsbranche bei ihren parallel zum Hauptprogramm
stattfindenden Fachvorträgen.

In diesem Sinne erfolgte auch das Finale der Cyber Security Challenge
während der Konferenz in Pamhagen. Aus 400 Interessenten wurde die
zehn besten IT-Experten von Morgen ermittelt, die in zwei Teams um
den Sieg und die damit verbunden Stipendien für ihre Zukunft
wetteiferten. Die Siegerehrung findet am 8. November beim
Führungskräftetreffen im Heeresgeschichtlichen Museum statt.

Als letzter Teil der IKT-Sicherheitskonferenz fand am 8. November der
Sicherheitstag der Industrie statt. Diese Veranstaltung richtet sich
an Firmen, deren Produkte und Leistungen in Zusammenhang mit
militärischen Gütern im In- und Ausland stehen. Das Abwehramt sieht
sich hier als Serviceeinrichtung und informiert darüber, welche
Bedrohungen bestehen und wie man seine Daten bestmöglich schützen
kann. Auch hier geht es um Bewusstseinsbildung, denn nur erkannte
Risiken führen zu vorsichtigem und angemessenem Verhalten.

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