• 08.11.2012, 13:15:08
  • /
  • OTS0206 OTW0206

Künstlerische Nachwuchsförderung: Wissenschaftsministerium baut mit FWF-Programm PEEK Forschungskompetenz aus

2 Millionen Euro jährlich mehr vom BMWF für das "Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste" - starkes Signal für künstlerische Nachwuchsförderung nach FWF-Qualitätsmaßstäben

Gemeinsames Pressegespräch mit Karlheinz Töchterle,
Christoph Kratky sowie Gerald Bast über den spürbaren Ausbau des
FWF-Programms zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK).

Utl.: 2 Millionen Euro jährlich mehr vom BMWF für das "Programm zur
Entwicklung und Erschließung der Künste" - starkes Signal für
künstlerische Nachwuchsförderung nach FWF-Qualitätsmaßstäben=

Wien (OTS) - In einem gemeinsamen Pressegespräch informierten heute
Wissenschafts-und Forschungsminister Karlheinz Töchterle,
FWF-Präsident Christoph Kratky sowie Gerald Bast, Rektor der
Universität für angewandte Kunst über den spürbaren Ausbau des
FWF-Programms zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK). In
den kommenden Jahren werden vom BMWF zusätzliche Mittel zur Verfügung
gestellt, sodass das Bewilligungsvolumen im Rahmen des Programms zur
Entwicklung und Erschließung der Künste von etwa 1,5 Mio. Euro auf
rund 2 Mio. Euro pro Jahr steigen wird.

"Mit den zusätzlichen Mitteln schaffen wir mehr Stellen in neuen
PEEK-Projekten, die insbesondere dem künstlerischen Nachwuchs zugute
kommen. Jungen Menschen wird damit die Möglichkeit eröffnet,
gemeinsam mit ihren Projektleitungen kreative Ideen umzusetzen. Die
Förderung von Arts-based Research hat mit PEEK in Österreich konkret
Gestalt angenommen und sich zu einem international beachteten
Referenzprojekt entwickelt. Die gezielte Stärkung stellt eine
Expansion unter Wahrung der sehr hohen Qualitätsstandards sicher", so
Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle.
Mit der Mittelaufstockung für PEEK setzt er einen weiteren Schritt
zur Nachwuchsförderung, die er im Sommer mit zusätzlichen 18
Millionen Euro für den FWF für den forcierten Ausbau der
strukturierten Doktoratsausbildung in Österreich begonnen hat.

"Als wir im Jahr 2008 - ermöglicht durch den damaligen
Wissenschaftsminister Johannes Hahn - mit PEEK gestartet haben, war
keineswegs klar, ob das Programm im Sinne der Ziele und Erwartungen
funktionieren wird. Heute können wir auf eine überaus erfreuliche und
positive Entwicklung verweisen, und ich verhehle nicht, dass wir auf
das Erreichte stolz sind. Mit der zusätzlichen Unterstützung durch
BMWF-Mittel erfährt das Programm gleichsam eine erste
wissenschaftspolitische Würdigung, die alle Beteiligten sehr freut",
ergänzt Christoph Kratky in seiner Funktion als Präsident des
Wissenschaftsfonds.

"Stellvertretend für alle Personen, die im Bereich von Arts-based
Research in Österreich tätig sind, lässt sich festhalten, dass PEEK
eine Erfolgsgeschichte ist, die weiter erzählt werden kann und weiter
erzählt werden soll. Für die Kunstuniversitäten hat PEEK neue
Möglichkeiten für die Entwicklung der Forschungskompetenz in den
Häusern, insbesondere für unseren Nachwuchs, eröffnet. PEEK macht
einen Unterschied, der international beachtet wird. Wir können auf
ein Best-practice-Modell verweisen, das höchsten internationalen
Qualitätsstandards entspricht. Das ist nicht zuletzt der
hervorragenden Arbeit des Wissenschaftsfonds und des international
besetzten PEEK-Boards geschuldet", kommentiert Rektor Gerald Bast.

Der Zeitpunkt für den Ausbau von PEEK ist bewusst gewählt. Anlass ist
die am 8. November startende ELIA-Conference (The European League of
Institutes of the Arts/ELIA; internationales Netzwerk der
Kunstuniversitäten), die in diesem Jahr erstmals in Wien stattfindet
und von der Angewandten mitorganisiert wird. Auch PEEK wird Thema der
Konferenz sein.

Vor dem Start des Programms zur Entwicklung und Erschließung der
Künste (PEEK) gab es für die künstlerische Forschung in Österreich
keine adäquate Förderungsschiene, um sich für kompetitiv
einzuwerbende Forschungsförderungsmittel zu bewerben. Ziel von PEEK
ist die Förderung hochqualitativer Forschung, bei der die
künstlerische Praxis eine zentrale Rolle spielt. Mit PEEK wurde -
auch international gesehen - erfolgreich Neuland betreten. PEEK soll
mittelfristig dazu beitragen, die Forschungskompetenz und die
Qualität von Arts-based Research in Österreich zu erhöhen sowie zu
einer verbesserten internationalen Sichtbarkeit dieses Teils der
Forschungslandschaft führen. Der FWF und seine erprobten Verfahren
sorgen dabei für eine konsequente Qualitätssicherung. Gegenwärtig
läuft die vierte Ausschreibungsrunde.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel