EANS-Adhoc: Mühlbauer mit Steigerung des Auftragseingangs und der Umsatzerlöse im dritten Quartal - höhere Herstellkosten belasten Ergebnis - Free Cashflow trotz höherer Investitionsausgaben über Vorjahresniveau - operative Marge für das Gesamtjahr im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet

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08.11.2012

Roding, 08.11.2012. Der Technologiekonzern Mühlbauer konnte dem aus der europäischen Finanz- und Schuldenkrise sowie dem Rückgang des Wachstums in den Schwellen- und Entwicklungsländern resultierenden schwierigen Marktumfeld insgesamt erfolgreich begegnen und seine Auftragseingänge im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal steigern. Auch die Umsatzerlöse haben im Berichtsquartal erwartungsgemäß zugelegt und das Unternehmen geht für das Gesamtjahr weiterhin davon aus, seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr zu steigern.

Umsatzentwicklung. Der vom Technologiekonzern erwirtschaftete Umsatz notierte im vergangenen Quartal bei 65 Mio. EUR und verzeichnet damit ein Plus von 11,6 Mio. EUR bzw. 21,9% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal (53,4 Mio. EUR). Dieser Anstieg resultierte aus Zuwächsen in allen drei Geschäftsbereichen. Während das Geschäftsfeld Cards & TECURITY® einen leichten Anstieg um 1,7 Mio. EUR bzw. 5,2% von 31,6 Mio. EUR im dritten Quartal 2011 auf 33,3 Mio. EUR im dritten Quartal des aktuellen Jahres zu vermelden hatte, konnte das Geschäftsfeld Semiconductor Related Products eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnen: Der verbuchte Umsatz lag im vergangenen Quartal bei 24,8 Mio. EUR, was einer Steigerung um 8,7 Mio. EUR bzw. 54,3% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal (16,1 Mio. EUR) entspricht. Ursächlich für diesen enormen Zuwachs war in erster Linie das Semiconductor-Backend-Geschäft, welches v.a. durch die konstant hohe Nachfrage nach Smartphones und Tablet-PCs seinen Umsatz im Vergleich zum dritten Quartal des vergangenen Jahres annähernd versiebenfachen konnte. Auch das Geschäftsfeld Precision Parts & Systems konnte mit 6,9 Mio. EUR eine Umsatzsteigerung erwirtschaften und legte im Vergleich zum Vorjahresquartal (5,7 Mio. EUR) um 1,2 Mio. EUR bzw. 21% zu.

Ergebnisentwicklung. Das im Berichtsquartal erwirtschaftete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 3,0 Mio. EUR hat sich gegenüber dem dritten Quartal 2011 (4,7 Mio. EUR) um 1,7 Mio. EUR verringert. Ursächlich für diesen Ergebnisrückgang ist die abermals gestiegene Herstellkostenquote auf aktuell 78,6% nach 63,3%, deren Anstieg insbesondere auf investitionsbedingt höhere Abschreibungen und vorgenommene Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen zurück zu führen ist. Letzteres ist Ausfluss der anhaltend schlechten Nachrichten aus der Weltwirtschaft sowie der Wettbewerbsverschärfung durch preisaggressive Anbieter, vor allem aus Asien. Gemessen an dem im Berichtszeitraum erzielten Umsatz von 65,0 Mio. EUR entspricht das erzielte operative Ergebnis einer EBIT-Marge von 4,5% - nach 8,9% im vergleichbaren Vorjahressquartal. Der auf jeden Anteilschein entfallende Gewinnanteil beträgt im Berichtszeitraum 0,21 EUR nach 0,23 EUR im vergleichbaren Vorjahresquartal.

Cashflow. Trotz vergleichsweise um 1,9 Mio. EUR höherer Investitionsausgaben lag der bereinigte Free Cashflow aufgrund des um 11,1 Mio. EUR niedrigeren Working Capitals (im Vorjahr minus 2,3 Mio. EUR) mit plus 6,7 Mio. EUR um plus 13,0 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau (minus 6,3 Mio. EUR).

Auftragseingang und Auftragsbestand. Der konsolidierte Auftragseingang des Mühlbauer Konzerns lag im dritten Quartal mit 61,1 Mio. EUR um 4,7 Mio. EUR bzw. 8,3% über dem vergleichbaren Vorjahresquartal (56,4 Mio. EUR). Ursächlich für diesen Anstieg war das Kerngeschäft Cards & TECURITY®, welches auch den durch einen Investitionsstopp im Halbleiter- und einer abwartenden Haltung im RFID-Markt bedingten Rückgang im Geschäftsfeld Semiconductor Related Products kompensieren konnte. Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten durch die Schuldenkrise in Europa zeigte sich das Geschäftsfeld Precision Parts & Systems stabil und legte leicht zu.
Der konsolidierte Auftragsbestand des weltweit agierenden Technologiekonzerns notierte zum 30. September 2012 mit 212,7 Mio. EUR um 1,1 Mio. EUR bzw. 0,5% unter dem Wert des vergangenen Jahres (213,8 Mio. EUR).

Ausblick. Die Unternehmensleitung nimmt die anhaltend schlechten Nachrichten aus der Weltwirtschaft sowie die Wettbewerbsverschärfung durch preisaggressive Anbieter, vor allem aus Asien, zum Anlass, zunehmend vorsichtiger zu agieren und ihre Risikovorsorgen weiter zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen, dass die operative Marge des Gesamtjahres eher im mittleren einstelligen Prozentbereich und damit am unteren Ende der prognostizieren Bandbreite ausfallen wird. Wenngleich sich die weltweite Konjunktur Experten zufolge im kommenden Geschäftsjahr nicht wesentlich verbessern dürfte, sieht sich Mühlbauer aufgrund seiner weltweit einzigartigen Lösungsausrichtung mittel-und langfristig insgesamt weiterhin gut positioniert. Das Unternehmen wird deshalb seine bereits begonnenen Anstrengungen weiter forcieren, um hiervon überproportional zu profitieren.

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