• 05.11.2012, 11:18:17
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FP-Jung: Straßenstrich jetzt auch im 23. Bezirk

Bezirksvorsteher und Stadträtin hilf- und tatenlos

Utl.: Bezirksvorsteher und Stadträtin hilf- und tatenlos=

Wien (OTS) - Anrainerklagen zeigen, dass die aus anderen Gebieten
verdrängten Prostituierten auf die Brunnerstraße im 23. Bezirk
ausweichen. Der Bezirksobmann der FPÖ-Liesing LAbg. Mag. Wolfgang
Jung fordert den SPÖ-Bezirksvorsteher nachdrücklich auf, diese
Entwicklungen sofort abzustellen. Die Anrainer sind durch Laufhäuser
und Rotlichtlokale an der Triesterstraße schon mehr als genug
belastet. Die Aussage des Bezirksvorstehers in einer Bezirkszeitung,
wonach der nicht gegen Prostituierte vorgehen und "hauptsächlich die
Damen schützen" wolle, ist daher unverständlich und bürgerfeindlich.

Dieser dementiert nun zwar, sich in einem Interview in dieser Form
geäußert zu haben. Faktum ist aber, dass der angeblich von ihm
veranlasste Polizeieinsatz keine abschreckende Wirkung hatte. Der FPÖ
liegt im Gegensatz zu SPÖ und Grünen das Wohl der Bezirksbewohner
mehr am Herzen als Arbeitsplatzsicherung für Prostituierte, so Jung.

Zudem erklärte die zuständige SPÖ-Stadträtin Frauenberger im heutigen
Ausschuss, dass in Erweiterung ihres ursprünglichen Vorschlags
(Prater und Auhof) künftig alle Gewerbegebiete in Wien für die
Prostitution freigegeben werden! Sie verweist auf eine "qualitative
Verbesserung" der Situation und beschränkt sich weiter darauf, die
Lage schön zu reden. Es genügt aber sicher nicht, Bekleidungs- und
Benimmfibeln für Prostituierte zu verteilen. Es muss im Interesse der
Bevölkerung durchgegriffen werden, eine scharfe Grenzziehung ist
unabdingbar, betont Jung. (Schluss)otni

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