Auf Einsicht folgt Rückkehr: Sido bekommt zweite Chance in der ORF-Show "Die große Chance"

Zechner: "Wir sehen und schätzen positive Entwicklung beider Herren"

Wien (OTS) - Medien/ORF/Zechner
"Wir geben Sido nach intensiven Gesprächen und reiflicher Überlegung eine zweite Chance - es ist seine große, aber auch letzte." So kommentiert ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner die soeben getroffene Entscheidung, den deutschen Rapper als Juror des ORF-Erfolgsformats "Die große Chance" zurückzuholen.

Mag. Kathrin Zechner: "Das ist keine Rücknahme der Entscheidung, die direkt nach der Prügelattacke getroffen wurde. Der Stopp war nötig, weil auf beiden Seiten überzogen wurde. Das klare Nein zu Gewalt steht! Genauso unumstößlich ist aber mein Glaube an Aussöhnung. Aus diesem Grund habe ich in den vergangenen Tagen, ungeachtet der fragwürdigen Sympathiebekundungen für den Gewaltakt im Netz und der überzogenen Häme gegen Dominic Heinzl, mit beiden das Gespräch gesucht."

"Unter dem Eindruck dieser Gespräche sehen und schätzen wir die positive Entwicklung und die Einsicht beider Herren, dass sie sich falsch verhalten haben", so Zechner weiter. "Uns ist wichtig, dass wir einen Nachdenkprozess ausgelöst haben und führen die ausgestreckten Hände beider zusammen. Sowohl Dominic Heinzl als auch Sido haben zuerst im Netz, dann in Gesprächen und zuletzt in Dreiergespräch mit mir gezeigt, dass sie sich bewusst sind, öffentliche Personen zu sein. Deshalb: zurück zum Start. Wir wollen mit dieser Entscheidung ein Beispiel geben, dass am Ende eines Streits idealerweise Aussprache und Versöhnung steht."

Sowohl Sido als auch Dominic Heinzl sind abseits der Kameras in Sozialprojekten tätig und stellen sich in den Dienst hilfsbedürftiger Menschen. Schon allein diese Tatsache zeigt, dass den beiden die mediale Verknappung als Kontrahenten nicht gerecht wird.

Beide sind bereits im dritten Halbfinale am Freitag, dem 2. November, in ihren gewohnten Rollen tätig: Sido als Juror, Heinzl berichterstattend für das Societymagazin "Chili".

Zechner abschließend: "Ich danke Rudi Roubinek sehr, dass er so kurzfristig und bravourös in seiner Rolle als Obersthofmeister Seyffenstein als Juror zur Verfügung stand."

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