Lopatka: "Dialog zwischen den Religionen und Kulturen wichtiger denn je"

Dialogzentrum wird wichtigen Beitrag zur Förderung religiöser Toleranz leisten

Wien (OTS) - "Die aktuellen Entwicklungen in Nordafrika und in der arabischen Welt unterstreichen mehr denn je die Notwendigkeit des Dialogs der Kulturen und Religionen. Wir stimmen in diesem Punkt mit Saudi-Arabien überein und sehen daher die bevorstehende Eröffnung des König Abdullah Zentrums für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog als wichtige globale Initiative", erklärte Staatssekretär Reinhold Lopatka nach seinem Arbeitsgespräch mit dem stellvertretenden saudischen Außenminister Prinz Abdulaziz bin Abdullah bin Abdulaziz.

Im Mittelpunkt der Unterredung standen neben Projekten zur Stärkung der bilateralen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Österreich und Saudi-Arabien die regionalen Konflikte im Nahen und Mittleren Osten. "Wir teilen mit Saudi-Arabien die Sorge über die Krise in Syrien, die enormes menschliches Leid verursacht und die Stabilität der Nachbarländer bedroht. Nur eine politische Lösung kann die Eskalation der Gewalt eindämmen und Syrien die Aussicht auf einen demokratischen Übergang unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen eröffnen", betonte Lopatka.

Der Besuch des stellvertretenden Außenministers galt auch der Vorbereitung der Eröffnung des Dialogzentrums am 26. November 2012 in Wien. Staatssekretär Lopatka unterstrich die Wichtigkeit der Initiative des saudischen Königs, einen institutionalisierten interreligiösen und interkulturellen Dialog zwischen den großen Religionsgemeinschaften zu stiften. In diesem Zusammenhang informierte Lopatka den stellvertretenden saudischen Außenminister im Rahmen eines umfassenden Austauschs zu Menschenrechten auch über das weltweite österreichische Engagement für die Einhaltung der Religionsfreiheit und den Schutz religiöser Minderheiten.

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