Krismer zur Hypo-Bilanz: "Sobotkas Lobhudelei ist absolut unangebracht"

Zweckgesellschaften in Steueroasen und intransparente Verluste in Irland verdienen keinen Extra-Applaus / Grüne beharren auf U-Ausschuss

St. Pölten (OTS) - Anlässlich des Weltspartages und der Bilanz von Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka zur Hypo-Niederösterreich-Gruppe meldet sich die Grüne Finanzsprecherin Helga Krismer zu Wort: "Der Weltspartag sollte ein Tag sein, an dem Sobotka nicht mit Worten spart. Als politisch Verantwortlicher muss er den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern zur Causa Hypo NÖ endlich Rede und Antwort stehen. Spekulieren, Vertuschen und dann eigenartige Bilanzen ziehen - diesen Politstil hat Niederösterreich nicht verdient", weiß Krismer.
Sobotka nennt es ein "beruhigendes Gefühl", eine Bank wie die Hypo NÖ zu haben. "Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben sicher kein beruhigendes Gefühl, wenn sie wissen, dass Landespolitiker in die dubiosen Geschäfte der Hypo NÖ verwickelt sind", ist sich die Grüne sicher. "Sobotkas Lobhudelei ist angesichts der laufenden Verfahren gegen die Bank und die Aufhebung der Immunität zweier VP-Abgeordneten schon ein Kabarett nach Villacher Faschingsart", wundert sich die Grüne nur noch.
Krismer will, dass der Forderung der Grünen Klubobfrau Madeleine Petrovic zur Einrichtung eines U-Ausschusses noch vor Beginn des Wahlkampfes in Niederösterreich nachgekommen wird.

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