Huber: "Was kostet das Schweigen der SPNÖ?"

Grüne wollen auch die politische Verflechtung der SPÖ in der Causa Hypo NÖ aufgeklärt wissen

St. Pölten (OTS) - "Die SPÖ verhält sich in der Causa Hypo NÖ verdächtig ruhig", bemerkt der Grüne Landesgeschäftsführer Thomas Huber anlässlich der Medienberichterstattung zum Kreditskandal der Hypo NÖ, in die die VP-Angeordneten und Hypo-Aufsichtsräte Schneeberger und Eigner verwickelt sind. Der Grüne fragt sich, wie tief die SPÖ im Vertuschungssumpf steckt: "Der Wiener Neustädter SP-Bürgermeister Bernhard Müller ist früher selbst im Hypo-Aufsichtsrat gesessen. 2008 hat er seinen Posten verlassen, da er die Hypo-Geschäfte nach eigenen Angaben 'so nicht mehr mittragen' konnte. Ihm folgte Karl Schlögl als Aufsichtsratsmitglied der Hypo NÖ. Was weiß also die SPÖ in der Causa Hypo und welche Entscheidungen wurden von der Leitner-SPÖ, die sich fälschlicherweise damit rühmt, nicht mit Steuergeld zu spekulieren, mitgetragen?", fragt sich Huber. "Um welchen Preis bleibt die SPNÖ trotz Insiderwissen in der Causa so verdächtig schweigsam?", will der Grüne Landesgeschäftsführer wissen und betont noch einmal die Grüne Forderung nach einem Untersuchungsausschuss zur Hypo NÖ: "Neben den rechtlichen Konsequenzen braucht es unbedingt politische Aufklärung! Die NiederösterreicherInnen haben ein Recht darauf, zu erfahren, welche Landespolitiker wissentlich mit Steuergeld spekuliert haben."
Zur Causa Hypo NÖ haben die Grünen Niederösterreich eine Anfrage eingebracht und eine Aktuelle Stunde in der kommenden Landtagssitzung am 8. November 2012 beantragt. "Wir dürfen auf das Abstimmungsverhalten der SPÖ gespannt sein", so der Grüne Landesgeschäftsführer Thomas Huber abschließend.

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