Heinzl in ÖSTERREICH: "Bei all diesem Hass wird mir richtig kalt"

Dominic Heinzl nimmt im ÖSTERREICH-Interview zur Causa Sido Stellung - Der Gesellschaftsreporter ist über manche Reaktionen entsetzt

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) nimmt Dominic Heinzl nun ausführlich zur Prügel-Affäre rund um Ex-ORF-Juror Sido Stellung. "Aufgrund dieser medialen Hetze bekommen die Menschen das Bild, der Heinzl hat den Sido provoziert und in die Falle gelockt. Ich bin teilweise entsetzt, was im Netz geschrieben wird. Manche schreiben, Sido hätte zu wenig fest hingelangt, der Schlag hätte tödlich sein sollen. Da wird mir richtig kalt. Was ist los in unserem Land? Wie viel Hass muss in den Menschen drinnen sein, der sich hier entlädt, auch wenn er nur verbal ist. Aber das ist schon verbale Gewalt."

Dass sein Umfaller inszeniert gewesen sei, weist Heinzl zurück:
"Tatsache ist: Ich habe den Schlag gespürt, danach fehlen mir Sekunden und erst als ich am Boden lag, war ich wieder bei Bewusstsein." Heinzl bestreitet in ÖSTERREICH auch, Sido provoziert zu haben: "Mir zu unterstellen, ich hätte gespuckt, ist ebenso ungeheuerlich wie unwahr. Da wurde vieles falsch wiedergegeben."

Zum Aus seiner Society-Sendung "Chili" meint Heinzl: "Der Vertrag wurde nicht gekündigt, er läuft aus und wird nicht verlängert. Mir war von Anfang an klar, er läuft über drei Jahre und nicht über fünf. Zumal ja schon länger bekannt war, dass es im ORF auch Umbauten im Vorabendprogramm geben würde. Ich habe diese Sendung drei Jahre mit meinem Team mit Leidenschaft gestaltet, und natürlich ist auch ein bisschen Wehmut dabei, freue mich aber auf neue Herausforderungen. Jedes Ende bedeutet auch einen Anfang - wie der aussieht, werden die laufenden Gespräche zeigen. Ich bin für vieles offen."

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