ÖVP-Poglitsch: Elektrizitätsgesetz zurück in den Ausschuss!

ÖVP bezeichnet Prettners Gesetzesentwurf als Pfusch-Aktion: Es gefährdet Gesundheit und Eigentum!

Klagenfurt (OTS) - "Dieser Gesetzesentwurf gefährdet die Gesundheit und das Eigentum der Kärntner Bevölkerung. Daher kommt er zurück in den Ausschuss", sagte ÖVP Abgeordneter Christian Poglitsch heute zum Kärntner Elektrizitätsgesetz.

Poglitsch ist als Villacher Abgeordneter besonders um die negativen Auswirkungen des geplanten Gesetzes besorgt, das heute im Landtag auf der Tagesordnung stand. Denn von Fürnitz bis Villach ist der Bau einer 220kV-Hochspannungsleitung geplant. Seit Jahren fordern die Anrainer eine Verlegung der Leitungen in die Erde. "Aber mit diesem von LR Prettner vorgelegten Gesetz wird es weder in Villach noch sonst irgendwo in Kärnten jemals eine Erdverkabelung geben", warnt Poglitsch. Er bezeichnet den Gesetzesentwurf als reine Pfusch-Aktion: Die darin festgeschriebenen Mindestabstände von Hochspannungsleitungen zu Wohngebieten sind so gering, dass sich die KELAG de facto ganz bequem vor einer Erdverkabelung drücken kann.

Die ÖVP hatte den Entwurf daher bereits im zuständigen Landtagsausschuss abgelehnt - und wurde dafür vom Villacher Bürgermeister Manzenreiter prompt kritisiert. "Herr Manzenreiter soll sich an seine Parteifreundin Prettner wenden, die offensichtlich nicht in der Lage war ein ordentliches Gesetz vorzulegen!" so Poglitsch.

Sogar Prettners SP-Parteifreunde sind wohl dieser Meinung - auf Drängen der ÖVP haben alle vier Parteien heute im Landtag beschlossen, das mangelhafte Gesetz in den Ausschuss zurückzuverweisen, um es zu überarbeiten. Bis ein neuer Gesetzesentwurf in den Landtag kommt, gibt es für die Anrainer in Villach also nur mehr eine Möglichkeit: "Landesrat Dobernig muss als Eigentümervertreter seinen Einfluss bei der KELAG geltend machen. Die Energiereferentin Prettner hat leider versagt."

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