Journalistengewerkschaft in der GPA-djp unterstützt Forderungen von Standard Online

Die Journalistengewerkschaft unterstützt vollinhaltlich die Forderungen von Standard Online nach Gleichbehandlung mit der Print-Redaktion

Wien (OTS/ÖGB) - "Bei der Kollektivvertragsreform im Jahr 1999 wurde auf Gehaltsteile verzichtet, damit die Online-Redaktionen in den Kollektivvertrag genommen werden. Die Unternehmer haben sich jedoch nicht daran gehalten und die Beschäftigten der Online-Redaktionen durch fragwürdige Konstruktionen um die ihnen zustehenden Verträge gebracht", so Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp. Es wäre für die Verlage nicht das geringste Problem gewesen, den Vertrag damals einzuhalten, das habe man aber offenbar nie ernsthaft vorgehabt.

"Das Geschrei der Unternehmer wegen angeblich zu hoher Löhne ist ein scheinheiliger Versuch, von dieser Vorgangsweise abzulenken, an der die Kolleginnen und Kollegen bis heute leiden, und überdies der Versuch, die jüngeren gegen die älteren Kolleginnen und Kollegen aufzuhetzen und den Abschluss eines fairen Kollektivvertrages zu torpedieren", so Bauer weiter. Den Herausgebern geht es offenbar darum, dass für eine Zusicherung, die 1999 gegeben aber nicht eingehalten wurde, ein zweites Mal die KV-Standards gedrückt werden sollen. Verschärft wird diese Taktik noch dadurch, dass ein neuer Kollektivvertrag unter dem Damoklesschwert der KV-Kündigung verhandelt werden soll.

Die Gewerkschaft bekennt sich nach wie vor zu fairen Verhandlungen über einen fairen Kollektivvertrag, der auch Online-Redaktionen, Freie und Ausgliederungen wieder auf den Boden gesicherter und rechtlich haltbarer Verträge zurückführt.

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