- 25.10.2012, 11:14:01
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Journalistengewerkschaft in der GPA-djp unterstützt Forderungen von Standard Online
Die Journalistengewerkschaft unterstützt vollinhaltlich die Forderungen von Standard Online nach Gleichbehandlung mit der Print-Redaktion
Utl.: Die Journalistengewerkschaft unterstützt vollinhaltlich die
Forderungen von Standard Online nach Gleichbehandlung mit der
Print-Redaktion=
Wien (OTS/ÖGB) - "Bei der Kollektivvertragsreform im Jahr 1999 wurde
auf Gehaltsteile verzichtet, damit die Online-Redaktionen in den
Kollektivvertrag genommen werden. Die Unternehmer haben sich jedoch
nicht daran gehalten und die Beschäftigten der Online-Redaktionen
durch fragwürdige Konstruktionen um die ihnen zustehenden Verträge
gebracht", so Franz C. Bauer, Vorsitzender der
Journalistengewerkschaft in der GPA-djp. Es wäre für die Verlage
nicht das geringste Problem gewesen, den Vertrag damals einzuhalten,
das habe man aber offenbar nie ernsthaft vorgehabt.
"Das Geschrei der Unternehmer wegen angeblich zu hoher Löhne ist ein
scheinheiliger Versuch, von dieser Vorgangsweise abzulenken, an der
die Kolleginnen und Kollegen bis heute leiden, und überdies der
Versuch, die jüngeren gegen die älteren Kolleginnen und Kollegen
aufzuhetzen und den Abschluss eines fairen Kollektivvertrages zu
torpedieren", so Bauer weiter. Den Herausgebern geht es offenbar
darum, dass für eine Zusicherung, die 1999 gegeben aber nicht
eingehalten wurde, ein zweites Mal die KV-Standards gedrückt werden
sollen. Verschärft wird diese Taktik noch dadurch, dass ein neuer
Kollektivvertrag unter dem Damoklesschwert der KV-Kündigung
verhandelt werden soll.
Die Gewerkschaft bekennt sich nach wie vor zu fairen Verhandlungen
über einen fairen Kollektivvertrag, der auch Online-Redaktionen,
Freie und Ausgliederungen wieder auf den Boden gesicherter und
rechtlich haltbarer Verträge zurückführt.
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