- 24.10.2012, 12:25:03
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VP-Hartberger: Hü-Hott-Spielchen der Hernalser Bezirksvorsteherin langsam unerträglich
Zwei völlig gegensätzliche Stellungnahmen zur Parkpickerlausweitung in Hernals in heute erscheinenden Medien zeigen falsches Spiel der Hernalser Bezirksvorsteherin
Utl.: Zwei völlig gegensätzliche Stellungnahmen zur
Parkpickerlausweitung in Hernals in heute erscheinenden Medien
zeigen falsches Spiel der Hernalser Bezirksvorsteherin=
Wien (OTS) - So liest man in einer persönlichen Kolumne der
Bezirksvorsteherin in der heutigen Bezirkszeitung wörtlich: "Rufe
nach Einführung des Parkpickerls auch in den Randgebieten halte ich
derzeit noch für verfrüht. Jetzt muss erst einmal eine Zeit lang
beobachtet werden, wie sich die Lage entwickelt".
In einem Bericht auf orf.at, ebenfalls von heute, dem 24.10.2012,
wird von ihr allerdings ein gänzlich anderer Standpunkt vertreten.
Dort heißt es im O-Ton: "Nach Ottakring hat sich aber nun auch schon
Hernals vor dem Termin festgelegt: Die Ausdehnung der gerade erst
eingerichteten Parkpickerlzone ist nun auch im 17. Bezirk fix. Ihr
bleibe nichts anderes übrig, sagte die Bezirksvorsteherin von
Hernals, Ilse Pfeffer (SPÖ), gegenüber Radio Wien."
"Die einzige Konstante beim unerträglichen
Bäumchen-wechsle-dich-Spiel der Hernalser Bezirksvorsteherin Pfeffer
ist das ständige Abschieben jeglicher Verantwortung", stellt der
Hernalser ÖVP-Klubchef Martin Hartberger dazu fest. So sei laut Frau
Pfeffer an einer Ausweitung des Parkpickerls nun - wieder einmal -
ihr Ottakringer Vorsteherkollege Prokop (SPÖ) schuld, dessen
Entscheidung ihr keine Wahl ließe. Der ist das allerdings schon
gewohnt, bekam er von seiner Hernalser Kollegin und
SPÖ-Parteifreundin doch schon die Verantwortung - und damit den
Knofel - für die Einführung des Parkpickerls in Hernals umgehängt, so
Hartberger.
Da verstehe es sich fast schon von selbst, dass auch für die völlig
missglückte Zonengrenze, die täglich für Chaos und Wut in Dornbach
und Neuwaldegg sorgen, jemand anderer als verantwortlich herhalten
müsse: Diesmal seien es die Bürger selbst, die dafür von ihrer
Bezirksvorsteherin in der Bezirkszeitungskolumne den schwarzen Peter
zugewiesen bekommen, erklärt der ÖVP Klubchef. "Ich war bei allen
Bürgerversammlungen vor Ort. Die Anwesenden dort forderten einhellig
zwei Dinge: kein Parkpickerl in Hernals und die Abhaltung einer
Bürgerbefragung. Im Gegensatz zu Bezirksvorstehern anderer - auch SPÖ
geführter - Bezirke habe die Hernalser Vorsteherin Pfeffer jedoch dem
Parkpickerl zugestimmt, eine Bürgerbefragung abgelehnt und
schlussendlich auch noch selbst die Zonengrenzen festgelegt, die im
Übrigen genau den Vorgaben aus dem Vassilakou-Ressort entsprächen",
so Hartberger weiter.
"Diese Entscheidungen wurden von Ihnen getroffen, Frau
Bezirksvorsteherin Pfeffer. Deshalb tragen auch Sie dafür die
Verantwortung, und niemand sonst. Beenden Sie Ihre Spielchen auf dem
Rücken der Bürger und stehen Sie endlich zu Ihren Entscheidungen.
Denn eine Bezirksvorsteherin, die nie für ihr Handeln verantwortlich
sein will, braucht wirklich niemand", appelliert der Hernalser ÖVP
Klubobmann Hartberger abschließend.
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