- 22.10.2012, 12:50:15
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Jugendrotkreuz: Kinder brauchen besonderen Schutz
Jugendrotkreuz unterstützt Initiative "Gegen Unrecht - Kinder gehören nicht ins Gefängnis"
Utl.: Jugendrotkreuz unterstützt Initiative "Gegen Unrecht - Kinder
gehören nicht ins Gefängnis"=
Wien (OTS/Jugendrotkreuz) - "Kinder sind die Verletzlichsten unserer
Gesellschaft, sie können sich nicht selber schützen und es ist ganz
klar unsere Aufgabe, uns für sie stark zu machen", so Andrea
Gerstenberger, Generalsekretärin des Österreichischen
Jugendrotkreuzes. "Kinder müssen sich auf uns Erwachsene verlassen
können und unseren Schutz genießen. Demnach brauchen Kinder und
Jugendliche, die ohne Eltern in ein fremdes Land kommen, besondere
Hilfe, Unterstützung und Orientierung."
Morgen, Dienstag, findet gemeinsam mit Vertretern der Bundesländer
ein Asylgipfel der Bundesregierung statt. Die Politik ist hier
aufgerufen, rasch zu handeln und dafür zu sorgen, dass unbegleitete
minderjährige Flüchtlinge die Betreuung bekommen, die sie benötigen
und die ihnen zusteht. Konflikte zwischen Bund und Ländern dürfen
nicht auf dem Rücken von Kindern ausgetragen werden. "Je nach
Bundesland müssen schulpflichtige Kinder bis zu einem halben Jahr
warten, bis sie in Österreich die Schule besuchen dürfen, das muss
sich dringend ändern", so Gerstenberger.
Das Jugendrotkreuz unterstützt, wie bereits 2010, die Initiative
"Gegen Unrecht - Kinder gehören nicht ins Gefängnis" und fordert die
Umsetzung der Kinderrechtskonvention.
Aus der gemeinsamen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat das
Jugendrotkreuz unter anderem eine Kindercharta entwickelt: ein
10-Punkte-Programm, das ganz klar zeigt, welche Bedürfnisse und
Wünsche Kinder haben.
www.jugendrotkreuz.at/kindercharta
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