KURIER: Fekter konkretisiert Pläne für Steuerreform

ÖVP-Finanzministerin will Eingangssteuersatz auf 25 Prozent senken. Der Spitzensteuersatz soll erst später greifen.

Wien (OTS) - Im Interview mit dem KURIER konkretisiert die Finanzministerin Maria Fekter ihre Pläne für eine Steuerreform: Sie will den Eingangssteuersatz von 36,5 auf 25 Prozent absenken. Außerdem soll der Spitzensteuersatz später greifen - derzeit sind in Österreich 50 Prozent ab 60.000 Euro Einkommen fällig. Und: Sie will einen Freibetrag von 7000 Euro pro Kind einführen - der allerdings nicht als Negativsteuer ausbezahlt werden soll: "Nicht schon wieder Transferleistungen!"

Mit diesen Maßnahmen solle der Mittelstand entlastet werden, so Fekter. Der Staat sei "sehr, sehr deftig im Geldbörsel der Menschen drinnen", sagt Fekter im Gespräch mit dem KURIER. Österreich habe die "kräftigste Reichensteuer von ganz Europa". Um ihre Reform zu finanzieren, will sie jene "560 Ausnahmen in unserem Steuersystem" für einzelne Branchen durchforsten, die steuerliche Privilegien für Zünfte seien.

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