Strafanzeige gegen Mag. Martin Huber eingebracht

Ex ÖBB-Chef der Verleumdung und falscher Zeugenaussage verdächtig

Wien (OTS) - Die Rechtsvertreter von DI Horst Pöchhacker haben Mitte dieser Woche namens ihres Mandanten eine Sachverhaltsdarstellung wegen Verleumdung und wiederholter falscher Zeugenaussage von Mag. Martin Huber eingebracht:

Es bestehe der dringende Verdacht, dass Mag. Huber als Zeuge bei mehreren Vernehmungen falsch ausgesagt habe. Darüber hinaus bestehe der dringende Verdacht, dass die darin getätigten falschen Verdächtigungen wissentlich erfolgt seien , so die eingebrachte Srafanzeige.

Konkret gehe es um Hubers Darstellung eines angeblichen Dreiergespräches zwischen Huber, Pöchhacker und den Immobilienmakler Plech, wo letzterer eine Provision für die Einmietung der Finanzbehörde in den Terminal Tower Linz in der Höhe von EUR 700.000 gefordert haben soll. Mag. Huber konnte sich in seiner Aussage neben dem Zeitpunkt auch erstaunlich genau und minutiös daran erinnern,

  • dass dieser Termin in der Porr-Zentrale stattgefunden habe,
  • er spontan zu diesem Gespräch hinzugezogen wurde und
  • er, unmittelbar nachdem Plech gegangen war, unter vier Augen mit dieser Forderung konfrontiert wurde.

Alle diese Behauptungen passen sowohl inhaltlich als auch in ihrem formalen Ablauf nicht zusammen und sind daher offenkundig unrichtig. "Kalendereinträge und Aussagen belegen nämlich, dass ein derartiges Gespräch in der von Huber geschilderten Form gar nicht stattgefunden haben kann", so Rechtsanwalt Univ.-Prof. Dr. Soyer. Es gab zwar im fraglichen Zeitraum ein Routinegespräch zwischen diesen drei Personen, allerdings in den Büroräumlichkeiten von Herrn Plech! Aber es widerspreche zum Beispiel jedem Hausverstand, zu einem Auswärtstermin "spontan" hinzugeholt worden zu sein. Genauso absurd erscheine es beispielsweise auch, dass der offensichtliche Gastgeber des Gespräches (Plech) sein eigenes Büro vor den beiden anderen verlassen habe. Die Geschichte hinke an allen Ecken und Enden.

"Ein Großteil der Verdachtslage der Behörden gegen meinen Mandanten baut auf dieser mehrmals - mutmaßlich wissentlich -getätigten unrichtigen Behauptungen von Mag. Huber auf. Hier wurden eindeutig Grenzen überschritten. Wir haben daher eine Strafanzeige gegen Mag. Martin Huber wegen des Verdachts der Verleumdung und falscher Zeugenaussage bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht", so Soyer abschließend.

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Univ.-Prof. Dr. Richard Soyer
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