- 18.10.2012, 13:06:41
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Leitner: Teuerungsrate mit Verbesserungen bei der NÖ-Pendlerhilfe abfangen
Jahreskarte oder bis zu 3.000 Euro Pendlerhilfe für NÖ PendlerInnen; hohe Preise bei Wohnen, Essen und Tanken setzen Pendlerinnen und Pendlern zu
Utl.: Jahreskarte oder bis zu 3.000 Euro Pendlerhilfe für NÖ
PendlerInnen; hohe Preise bei Wohnen, Essen und Tanken setzen
Pendlerinnen und Pendlern zu=
St. Pölten, (OTS/SPI) - Die steigenden Preise an den Zapfsäulen und
die erhöhten Preise fürs Wohnen und Essen setzen immer mehr Menschen
kräftig zu. Die Ausgabengruppen "Wohnung, Wasser und Energie" (+3 %),
"Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" (+3,4 %) und Treibstoffe
(+9,3 %) sind alleine für die Hälfte der aktuellen Teuerungsrate in
Höhe von 2,7 Prozent verantwortlich. Besondere Ausreißer im Warenkorb
sind die Einzelposten Gemüse mit +10,2 %, Fleischwaren + 6,6 % und
alkoholfreie Getränke mit +4,7 %.
"Einerseits brauchen wir dringend eine Steuerreform bei der große
private Vermögen stärker besteuert und kleine und mittlere Löhne bzw.
Gehälter steuerlich entlastet werden. Dies ist ein klarer Appell an
die Bundesregierung. Andererseits steht das Land Niederösterreich als
klassisches Pendlerland anhand der jüngsten Entwicklungen für die
PendlerInnen in der Verantwortung, auf deren spezifische Teuerungen
zu reagieren und durch Verbesserungen bei der NÖ Pendlerhilfe
dringend einen Ausgleich zu schaffen", fordert LHStv. Dr. Sepp
Leitner wiederholt eine verstärkte Unterstützung der Pendlerinnen und
Pendler.
"In Niederösterreich sind rund 300.000 Menschen vom Pendeln
betroffen, davon hätten rund 240.000 Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher Anspruch auf die NÖ Pendlerhilfe - aber nur dann,
wenn diese eine Individualförderung und keine Familienförderung wäre.
In Wahrheit bekommen jedoch bloß rund 11.500 Personen pro Jahr die NÖ
Pendlerhilfe. Viele Klein- und MittelverdienerInnen fallen wegen
eines zu hohen Familieneinkommens aus dem möglichen
BezieherInnenkreis heraus. Pendeln ist aber kein Familienaufwand,
sondern eine individuelle Belastung für jede Arbeitnehmerin und jeden
Arbeitnehmer", zeigt LHStv. Leitner die Unzulänglichkeiten der NÖ
Pendlerhilfe auf.
"Gerechter wäre es, jeder Pendlerin und jedem Pendler bis zu einem
Brutto-Monatseinkommen von 3.000 Euro die Kosten einer Jahreskarte
eines öffentlichen Verkehrsmittels zu ersetzen. Gibt es für die
ArbeitnehmerInnen keine öffentlichen bzw. auch zumutbaren
Verbindungen, so soll die Leistung 10 Cent pro gefahrenen Kilometer
bis zu maximal 30.000 Jahreskilometern umfassen. Dies entspricht
einer Höchstsumme von 3.000 Euro Pendlerhilfe pro Jahr. Damit würden
in Niederösterreich zehntausende Pendlerinnen und Pendler mehr in den
Genuss dieser wichtigen Unterstützung kommen ", so Leitner.
Schluss (ha)
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