• 17.10.2012, 14:58:21
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ÖAAB Tamandl ad FSG: Feigheit vor dem Freund!

Sozialdemokratische Gewerkschafter in der Wiener Arbeiterkammer machen Kniefall vor Rot-Grüner Stadtregierung.

Utl.: Utl: Sozialdemokratische Gewerkschafter in der Wiener
Arbeiterkammer machen Kniefall vor Rot-Grüner Stadtregierung.=

Wien (OTS) - "Weder dem Antrag auf Aussetzung der
Parkpickerlerweiterung rückwirkend mit 1. Oktober 2012, noch dem
Antrag für ein Kombiticket konnten die Roten Gewerkschafter in der
Wiener Arbeiterkammer zustimmen" zeigt sich Gabriele Tamandl,
Fraktionsführerin von ÖAAB-FCG empört. "Die hohen finanziellen
Belastungen der Pendlerinnen und Pendler, sowie die Probleme der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer welche tagtäglich von einer Seite
Wiens auf die andere zu ihrem Arbeitsplatz mit dem Auto fahren müssen
sind der FSG offensichtlich völlig egal" kommentiert Tamandl den
Verrat der FSG an der eigenen Klientel weiter.

"Der Antrag auf einen Pendlereuro und damit eine finanzielle
Verbesserung der Situation für Pendlerinnen und Pendler fand keine
Zustimmung. Obwohl es bereits gültige Landtagsbeschlüsse in
Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und dem Burgenland
hierzu gibt sperren sich die Wiener Genossinnen und Genossen gegen
ein Gesamtpaket", zeigt sich Tamandl erbost.

Das Modell heißt deshalb "Pendler-Euro", weil dabei die Förderbeträge
im ersten Jahr mit eins bzw. einem Euro multipliziert werden, in den
Folgejahren wird die Teuerung bzw. Inflation bei diesem Euro in der
Multiplikation angerechnet, um die Förderhöhe jedes Jahr anpassen zu
können.

Die Kilometeranzahl einer einfachen Fahrtstrecke multipliziert mit 40
ergibt den Netto-Förderungsbetrag pro Jahr. Zusätzlich gibt es eine
Beschränkung nach oben und nach unten, also mindestens 500 Euro und
höchstens 2.600. Für die derzeitige kleine Pendlerpauschale
(öffentliches Verkehrsmittel zumutbar) sieht das Modell eine
Förderung von 600 Euro bis zu 1.400 Euro vor.

Als interessant bezeichnet Tamandl das Stimmverhalten der FSG zu
einem Antrag in dem Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in
Wien gefordert werden. Dieser Antrag soll dem zuständigen Ausschuss
zugewiesen werden. "Forderungen nach aktiver Werbung seitens der
Stadt Wien für Betriebsansiedelungen oder Einbindung der künftigen
Wirtschaftsbetriebe in Flächenwidmungsentscheidungen, sowie
Bürokratieabbau für Betriebsgründerinnen und Betriebsgründer und
Betriebsansiedelungen wecken offenbar bei einigen
sozialdemokratischen und grünen Kammerräten klassenkämpferische
Gefühle", so Tamandl weiter.

"Offenbar können und wollen die Kolleginnen und Kollegen der FSG
nicht verstehen, dass Unternehmer Arbeitsplätze schaffen und die
Politik nur die Rahmenbedingungen vorgeben kann. Hier wurde wieder
einmal das Feindbild Unternehmer strapaziert und nicht an die
notwendigen Arbeitsplätze gedacht die damit geschaffen werden
können", berichtet Tamandl.

"Die Arbeitslosenquote in Wien spricht Bände. 80.412 Menschen ohne
Arbeit im August, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 9,2%.
Die Anzahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer hat allein in
Wien im September 2012 um 7.167 gegenüber dem Vorjahresmonat
zugenommen, das ist fast die Hälfte des gesamtösterreichischen
Anstiegs. Wenn das so weitergeht steuern wir auf eine zweistellige
Arbeitslosenquote in Wien zu", warnt Tamandl abschließend.

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