KORREKTUR OTS0235 (Utl,8.Zeile.1.Abs.)/WKÖ-Fürntrath-Moretti: Ergebnisse der SVA-Urbefragung bestätigen unsere Forderungen

Fast jede zweite Unternehmerin unter 40 wünscht sich Verbesserungen beim Krankengeld und Erhöhung des Wochen- und Kinderbetreuungsgeldes

Wien (OTS/PWK738) - "Die aktuellen Ergebnisse der SVA-Urbefragung bestätigen uns auf unserem Weg im permanenten Einsatz für eine bessere soziale Absicherung von Kleinstunternehmern", kommentiert Adelheid Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft" (FiW), die heute Mittwoch präsentierten Ergebnisse der ersten Ur-Befragung der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA), an der rund 120.000 Versicherte teilgenommen haben. Besonders eindrucksvoll für die Unternehmerinnen-Vertreterin: Fast jede zweite Unternehmerin unter 40 fordert Verbesserungen beim Krankengeld für Selbständige sowie eine Erhöhung des Wochen- und Kinderbetreuungsgeldes. "Dies deckt sich exakt mit den langjährigen Forderungen von "Frau in der Wirtschaft".

Auch wenn uns beim Krankengeld schon ein erfolgreicher Schritt gelungen ist, muss es in Sachen Wochengeld für Selbständige nun raschest zu einer Erhöhung und Anpassung kommen", fordert Fürntrath-Moretti. Denn sie sehe die Ergebnisse als Auftrag, sich weiterhin massiv und Seite an Seite mit der SVA für eine rasche Umsetzung der Wünsche und Bedürfnisse der Versicherten einzusetzen. Ebenso wie für die - aus der Umfrage hervorgehenden -"Top-3-Anliegen" der Versicherten: geringere Beiträge/Selbstbehalte für gesunden Lebensstil, Vereinfachung von Ausnahmemöglichkeiten von der Pflichtversicherung bei geringen Einkünften und bei den Mehrfachversicherungen sowie schrittweise Senkung der Mindestbeiträge und ein größerer gesetzlicher Spielraum für Hilfe bei individuellen Zahlungsschwierigkeiten.

Diese Wünsche spiegeln auch die Ergebnisse des EPU-Symposiums in der WKÖ im Mai 2012 wider, auf dem durch Themensammlung - in Fokusgruppen - und mittels demokratischen Voting unter EPU-Vertretern, Themen für die Ur-Befragung eingebracht worden sind. "Wir können und werden uns nun - ausgestattet mit den Ergebnissen und Wünschen der Versicherten - konsequent und noch gezielter für die Anliegen von EPU und bessere Rahmenbedingungen stark machen", so Fürntrath abschließend. (ES)

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