- 17.10.2012, 14:47:48
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KORREKTUR OTS0235 (Utl,8.Zeile.1.Abs.)/WKÖ-Fürntrath-Moretti: Ergebnisse der SVA-Urbefragung bestätigen unsere Forderungen
Fast jede zweite Unternehmerin unter 40 wünscht sich Verbesserungen beim Krankengeld und Erhöhung des Wochen- und Kinderbetreuungsgeldes
Utl.: Fast jede zweite Unternehmerin unter 40 wünscht sich
Verbesserungen beim Krankengeld und Erhöhung des Wochen- und
Kinderbetreuungsgeldes=
Wien (OTS/PWK738) - "Die aktuellen Ergebnisse der SVA-Urbefragung
bestätigen uns auf unserem Weg im permanenten Einsatz für eine
bessere soziale Absicherung von Kleinstunternehmern", kommentiert
Adelheid Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von "Frau in der
Wirtschaft" (FiW), die heute Mittwoch präsentierten Ergebnisse der
ersten Ur-Befragung der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen
Wirtschaft (SVA), an der rund 120.000 Versicherte teilgenommen haben.
Besonders eindrucksvoll für die Unternehmerinnen-Vertreterin: Fast
jede zweite Unternehmerin unter 40 fordert Verbesserungen beim
Krankengeld für Selbständige sowie eine Erhöhung des Wochen- und
Kinderbetreuungsgeldes. "Dies deckt sich exakt mit den langjährigen
Forderungen von "Frau in der Wirtschaft".
Auch wenn uns beim Krankengeld schon ein erfolgreicher Schritt
gelungen ist, muss es in Sachen Wochengeld für Selbständige nun
raschest zu einer Erhöhung und Anpassung kommen", fordert
Fürntrath-Moretti. Denn sie sehe die Ergebnisse als Auftrag, sich
weiterhin massiv und Seite an Seite mit der SVA für eine rasche
Umsetzung der Wünsche und Bedürfnisse der Versicherten einzusetzen.
Ebenso wie für die - aus der Umfrage hervorgehenden -
"Top-3-Anliegen" der Versicherten: geringere Beiträge/Selbstbehalte
für gesunden Lebensstil, Vereinfachung von Ausnahmemöglichkeiten von
der Pflichtversicherung bei geringen Einkünften und bei den
Mehrfachversicherungen sowie schrittweise Senkung der
Mindestbeiträge und ein größerer gesetzlicher Spielraum für Hilfe bei
individuellen Zahlungsschwierigkeiten.
Diese Wünsche spiegeln auch die Ergebnisse des EPU-Symposiums in
der WKÖ im Mai 2012 wider, auf dem durch Themensammlung - in
Fokusgruppen - und mittels demokratischen Voting unter
EPU-Vertretern, Themen für die Ur-Befragung eingebracht worden sind.
"Wir können und werden uns nun - ausgestattet mit den Ergebnissen und
Wünschen der Versicherten - konsequent und noch gezielter für die
Anliegen von EPU und bessere Rahmenbedingungen stark machen", so
Fürntrath abschließend. (ES)
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