• 17.10.2012, 12:04:56
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ORF III mit Gesprächen zur Bankenunion, Bangladeschs Naturkatastrophen und einem Mädchen auf der Flucht vor den Taliban

Am 18. Oktober im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Utl.: Am 18. Oktober im Kultur- und Informations-Spartenkanal des
ORF=

Wien (OTS) - "Inside Brüssel" nimmt am Donnerstag, dem 18. Oktober
2012, die geplante Bankenunion sowie das künftige Budget der
Eurostaaten in den Fokus und diskutiert über eine mögliche
Balkanisierung Westeuropas. "Im Brennpunkt" beleuchtet die
katastrophalen Lebensumstände Bangladeschs und zeigt eine
Nichtregierungsorganisation, die mit vollem Einsatz versucht, dagegen
anzukämpfen: "Amra Kaj Kory". Eine "Weltjournal"-Reportage begleitet
die 14-jährige Malala, die vor wenigen Tagen mutwillig von den
Taliban angeschossen wurde, durch die Zeit der permanenten Bedrohung.
Im Anschluss hinterfragt die Sendung "Visionäre des Wandels" den
nicht enden wollenden Waldschwund sowie eine mögliche
Wiederherstellung.

"Inside Brüssel" (20.15 Uhr)

Gefühlschaos nach dem Friedensnobelpreis für die Europäische Union:
Hat das Erbsenzählen um Haftungen, Schulden und Sparauflagen endlich
ein Ende? Deutschland geht nicht mehr von einem Rücktritt
Griechenlands vom gemeinsamen Euro aus. Beim EU-Gipfel dieser Woche
werden dennoch harte Bandagen um die geplante Bankenunion sowie das
künftige Budget der Eurostaaten erwartet. Gefährdet der Egoismus der
Nationalstaaten die Stabilisierung des europäischen Projekts?
"Inside Brüssel" wird zudem über eine mögliche Balkanisierung
Westeuropas diskutiert: Der Triumph des flämischen
Nationalistenführers Bart De Wever bei den Stadtratswahlen
vergangenen Sonntag in Antwerpen stellt den Zusammenhalt Belgiens
neuerlich in Frage. Katalonien und Schottland streben nun ebenso nach
Unabhängigkeit.
Unter der Leitung von ORF-Korrespondentenchef Roland Adrowitzer
diskutieren Österreichs Europastaatssekretär Reinhold Lopatka,
ÖGB-Präsident Erich Foglar, die grüne Europaabgeordnete Franziska
Brantner aus Deutschland, Vanessa Mock vom "Wall Street Journal" und
Giovanni del Re von der italienischen Tageszeitung "Avvenire".

Im Brennpunkt: "Bangladesch: Der Klimawandel frisst das Land" (21.05
Uhr)

Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Erde: Nicht einmal
doppelt so groß wie Österreich, hat es 160 Millionen Einwohner. 80
Prozent der Bevölkerung leben unter dem Existenzminimum. Während der
Monsunzeit von Juni bis September ist mit 75 Prozent des jährlichen
Niederschlags zu rechnen. Katastrophale Überschwemmungen sowie
Nahrungsmittelknappheit sind die Folgen und Millionen von Menschen
verlieren ihr Hab und Gut. Nahezu ohne Infrastruktur und Schulen
versuchen die Einwohner dennoch dort zu leben. Ohne die tatkräftige
Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen wäre die Bevölkerung
verloren. "Im Brennpunkt" nimmt einen dieser rettenden Engel unter
die Lupe: Die Organisation "Amra Kaj Kory" hilft den Bewohnern der
zwölf Schwemmland-Inseln, ihre Häuser auf höherer Ebene zu bauen.

Weltjournal: "Das Mädchen und die Taliban" (21.55 Uhr)

Die 14-jährige Malala Yousafzai wurde vor wenigen Tagen im Nordwesten
Pakistans von den Taliban durch Schüsse schwer verletzt. Die
Begründung für die Tat: Malala sei ein "Symbol des Westens", da sie
sich für den Schulbesuch von Mädchen einsetzte, den die Taliban vor
drei Jahren im pakistanischen Swat-Tal verboten hatten. Als die
pakistanische Armee die Taliban angriff und nach Afghanistan
vertrieb, flüchteten Malala und ihre Familie aus dem Swat-Tal. Damals
wurde das Mädchen über ihren Blog zum weltweiten Sprachrohr der
Kinder in der Region. Mittlerweile wurde sie zu ihrem eigenen Schutz
in eine Klinik nach Großbritannien ausgeflogen. Ein "Weltjournal"
begleitet Malala und ihren Vater, den Leiter einer Mädchenschule,
durch die Zeit der permanenten Bedrohung. Ein Film über tapfere
Versuche, die Angst zu überwinden.

Visionäre des Wandels: "Nachhaltige Waldwirtschaft" (22.30 Uhr)

Die Lage der weltweiten Wälder ist besorgniserregender als je zuvor.
Jährlich schwinden Waldflächen in einem Ausmaß von einigen Millionen
Hektar. Schätzungen zufolge sollen bereits über drei Viertel der
unberührten Wälder verschwunden sein. Neben einer Reduktion der
menschlichen Lebensqualität sowie der Artenvielfalt des Planeten
führt dies zu einer Beschleunigung der Erderwärmung. Kann es
gelingen, die übrig gebliebenen Wälder zu erhalten und die zerstörten
wieder aufzubauen? Neben der Entwicklung neuer Nutzungsmethoden sowie
einer nachhaltigen Forstwirtschaft bedarf es einer Aufklärung über
die enorme Bedeutung des Waldes. Ohne Hilfe der Menschen ist eine
umfassende Wiederherstellung nicht möglich.

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