- 16.10.2012, 19:16:55
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Gegensteuern? (von Claudia Grabner)
Ausgabe 16. Okt. 2012
Utl.: Ausgabe 16. Okt. 2012=
Klagenfurt (OTS) - Ein Budget. Und tausend Interpretationen. Logisch
- wir sind ja in der Politik. Und nicht in der "freien
Marktwirtschaft". Dass die Staatsverschuldung im kommenden Jahr mit
75,4 Prozent der Wirtschaftsleistung den vorläufigen Höhepunkt
erreicht, und damit der Staat für Zinszahlungen gleich viel wie für
Familien und Jugend ausgeben muss (6,5 Milliarden nämlich), ist die
eine Sache, die absehbar war. Gleiches gilt für das zweite Phänomen:
Dass nämlich die irrwitzige Bankenhilfe das Defizit von 2,5 auf 3,1
Prozent in die Höhe treibt. Und auch ein dritter Eckpfeiler ist wenig
bis überhaupt nicht überraschend: Mit 18 Milliarden Euro sind die
Pensionen der größte und immer größer werdende Budgetbrocken. Das
alles sagt uns eines: Politik hieße Tun. Handeln. Gegensteuern.
Stichwort: Beamtenpensionen etwa (die alleine kosten dem Staat
jährlich 8,7 Milliarden). Oder: Pensionsalter. Oder:
Pensionsparadiese einiger weniger ... Bis dato haben sich Maria
Fekter & Co. freilich nicht mehr zugetraut, als das Ist zu verwalten.
Selbst wenn besagtes Ist immer fragwürdiger und brenzliger wird.
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