- 16.10.2012, 11:12:29
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Museumsgütesiegel für Keltenmuseum und Panoramamuseum
Haslauer und Widmann: Bereits 26 Gütesiegel für Salzburger Museen / Verlängerung für Museen Burg Golling und Tauernbahn
Utl.: Haslauer und Widmann: Bereits 26 Gütesiegel für Salzburger
Museen / Verlängerung für Museen Burg Golling und Tauernbahn=
Salzburg (OTS) - Das Panoramamuseum Salzburg und das Keltenmuseum
Hallein erhielten kürzlich das Museumsgütesiegel. Für das Museum Burg
Golling sowie das Museum Tauernbahn in Schwarzach wurde das
Museumsgütesiegel bis 2017 verlängert.
"Damit liegt das Bundesland Salzburg im Vergleich mit auch von der
Anzahl der Museen her großen Bundesländern mit nunmehr 26
Museumsgütesiegeln an ganz hervorragender Stelle", betonten
Museumsreferent LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer und die für die
Regionalmuseen ressortzuständige Landesrätin Dr. Tina Widmann
kürzlich bei der Verleihung und Verlängerung der bundesweiten
Auszeichnung in St. Pölten. Aktuell sind derzeit bundesweit 196
Museen mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet.
Für die Jury des österreichischen Museumsgütesiegels erfüllt das
Keltenmuseum alle geforderten Kriterien. Neben der gelungenen
didaktischen Aufbereitung seiner beiden Schwerpunkte, die Kelten am
Dürrnberg und der historische Salzabbau, überzeugte das Keltenmuseum
auch durch seine gelungene Museumsarchitektur und seine gute
Infrastruktur. Darüber hinaus machen die vielseitigen
Vermittlungsprogramme den Museumsbesuch zu einem Erlebnis für die
ganze Familie.
Durch die neue Kooperation mit dem Salzburg Museum verspürt man im
Keltenmuseum einen neuen Zustrom an Besucherinnen und Besuchern auch
aus der Landeshauptstadt. Insbesondere die Mitglieder des Salzburger
Museumsvereins können verstärkt bei Veranstaltungen in Hallein
begrüßt werden. Die Verleihung des Museumsgütesiegels an das
Keltenmuseum Hallein ist auch ein Beweis für die fundierte
Kooperationsarbeit zwischen den beiden Museen, die sowohl im
Ausstellungswesen als auch in sämtlichen Verwaltungsbereichen
hervorragend funktioniert.
Das Panoramamuseum ist seit der Eröffnung 2005 ein Besuchermagnet.
Insbesondere die Salzburger/innen identifizieren sich stark mit dem
Museum und kommen gerne mit Gästen, um Salzburg herzuzeigen. Das
Konzept sieht vor, dass rund um Johann Michael Sattlers Salzburg
Panorama, schwerpunktmäßig Salzburger Themen behandelt werden. So ist
auch die aktuelle Ausstellung über die Trapp-Familie wieder sehr gut
besucht.
"Das Gütesiegel steht national und international für hohe
Qualität. Die Auszeichnung vieler Salzburger Museen mit dem
österreichischen Gütesiegel unterstreicht das hervorragende Angebot
der Museumslandschaft in Salzburg", sagte LH-Stv. Haslauer, der sich
bei Dr. Erich Marx, dem früheren Direktor des Salzburg Museums, und
bei Direktor Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Hochleitner, sowie bei Mag.
Stefan Knopp, dem Leiter des Keltenmuseums, Stadträtin Dr. Eveline
Sampl-Schiestl sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
bedankte.
"Die Qualität der Salzburger Regionalmuseen und die größtenteils
ehrenamtlich geleistete Museumsarbeit sind ausgezeichnet", so
Landesrätin Widmann weiter. "Rund 380.000 Besucherinnen und Besucher
verbringen jährlich interessante, spannende und informative Stunden
in den Salzburger Regionalmuseen. Sie erleben dort Geschichte,
entdecken Neues und finden Vertrautes wieder. Das ist vor allem ein
Verdienst der vielen immer noch ehrenamtlich tätigen
Mitarbeiter/innen, insbesondere der Kustodinnen und Kustoden, die mit
großem Einsatz arbeiten. Ihnen ist es zu verdanken, dass viele
Kostbarkeiten und Raritäten erhalten bleiben, fundiert aufbereitet
und vermittelt werden. So wird jeder Museumsbesuch zu einem
individuellen Erlebnis. Die 141 Museen und Sammlungen im ganzen
Bundesland sind wichtige Kulturträger und Geschichtsvermittler der
Region, aber auch touristische Anziehungspunkte."
Das Museumsgütesiegel wird für die Qualität der gesamten
Museumsarbeit von der Sammlungsverwaltung bis zur
Vermittlungstätigkeit für Besucher/innen vergeben. Die Kriterien
dafür wurden auf der Basis der internationalen Standards nach den
Definitionen von ICOM (International Council of Museums) entwickelt.
"Für die Regionalmuseen ist die Auszeichnung von enormer Bedeutung,
da sie sich dabei in Gesellschaft von Bundes- und Landesmuseen
befinden", so Widmann.
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