• 16.10.2012, 10:44:18
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BZÖ-Markowitz gegen Ungleichbehandlung von Männern und Frauen bei L17

Wien (OTS) - Strikt gegen den Vorschlag des Kuratoriums für
Verkehrssicherheit, junge Männer im Rahmen der "L17"-Ausbildung
aufgrund der "hohen Gefährdung" zu zusätzlichen Kursen zu
verpflichten und die Probezeit zu verlängern, spricht sich
BZÖ-Jugendsprecher Abg. Stefan Markowitz aus.

"Es ist selbstverständlich notwendig, nach einem tragischen Unfall
eines "L17"-Lenkers über Verbesserungen bei der
Führerscheinausbildung zu diskutieren. Dies darf aber nicht dazu
führen, dass man junge Männer pauschal als unverantwortliche Raser
verunglimpft und sie anders behandelt als Frauen", betonte Markowitz.

"Wir sind im 21. Jahrhundert angelangt und die Gleichbehandlung von
Frauen und Männern ist in fast allen Bereichen endlich Realität. Wenn
man jetzt gerade beim Führerschein eine Geschlechtertrennung
betreibt, dann wäre das ein Rückschritt. Ich bin immer dafür zu
haben, dass man die Führerscheinausbildung optimiert und die
Jugendlichen noch stärker auf die Gefahren aufmerksam macht, eine
reine Ungleichbehandlung zwischen Männern und Frauen ist aber
unseriös und nicht zielführend", so der BZÖ-Jugendsprecher.

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