• 16.10.2012, 09:29:47
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Bures und Prammer eröffnen Leistungsschau "Innovationsland Österreich" im Parlament

Bures: Technologien "made in Austria" zeigen enormes Innovationspotenzial

Utl.: Bures: Technologien "made in Austria" zeigen enormes
Innovationspotenzial=

Wien (OTS/BMVIT) - Das innovative Potenzial Österreichs präsentierten
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und Innovationsministerin
Bures bei der am Montag eröffneten Leistungsschau "Innovationsland
Österreich" im Parlament. "Österreich ist in vielen technologischen
Bereichen Weltspitze, darauf können wir zu Recht stolz sein. Mit
dieser Leistungsschau stellen wir heimische Innovationen vor und
machen sie für die Besucherinnen und Besucher begreifbar", so
Innovationsministerin Doris Bures anlässlich der Eröffnung. ****

Österreichische Spitzentechnologien werden in der Leistungsschau
"Innovationsland Österreich" vor den Vorhang geholt. Die Bandbreite
reicht von Satellitentechnologien, einem elektrisch betriebenen
Dreiradler, Sicherheitssystemen bei Verkehrsunfällen über einen
ausgeklügelt kindersicheren Sessellift bis zum ökologisch
nachhaltigen Pizzaautomaten BistroBox. Insgesamt 15
Ausstellungsobjekte erlauben den Besucherinnen und Besuchern einen
spektakulären Einblick in die österreichische Forschungs- und
Innovationslandschaft. Blickfang der Leistungsschau im Parlament ist
übrigens eine verkleinerte Nachbildung der Ariane-Rakete neben dem
Denkmal der Pallas Athene. Denn auch in dieser Rakete der
Europäischen Weltraumagentur ESA kommt heimische Innovation zum
Einsatz.

Die Ausstellung "Innovationsland Österreich" verdeutlicht auch, dass
angewandte industrienahe Forschung wesentlich dazu beiträgt, die
großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu lösen:
Eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik, leistungsfähige und
gleichzeitig Ressourcen schonende Verkehrssysteme, aber auch Fragen
der Sicherheit und der Informationsgesellschaft sind Themen der
Schau.

"Das Parlament würdigt mit dieser Ausstellung die Innovationskraft
vieler heimischer Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern. Sie macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie sich
Betriebe auf den Weltmärkten behaupten. Der Export von Wissen und von
innovativen Produkten ist für den Wirtschaftsstandort Österreich
eminent wichtig. An der Politik liegt es, Wissenschaft und Forschung
gezielt zu fördern, optimale Rahmenbedingungen für die
Innovativwirtschaft zu schaffen sowie in Bildung zu investieren", so
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer anlässlich der
Ausstellungseröffnung.

Österreich auf der Überholspur

Innovationsministerin Doris Bures betonte bei der Eröffnung die
Bedeutung von Forschung, Technologie und Innovation als zentrale
Standortfaktoren. Und sie verwies auf die Erfolge der letzten Jahre:
In den vergangenen zehn Jahren hat das BMVIT 4,2 Milliarden Euro in
die Forschungsförderung investiert. "In den Bereichen Verkehrs-,
Energie- und Umwelttechnologie erzeugen österreichische Unternehmen
bereits heute weltweit gefragte Spitzenprodukte und Dienstleistungen.
Jeder dritte Sonnenkollektor in Europa kommt aus Österreich und auch
im Bereich der Smart-City-Technologien haben wir europaweit die Nase
vorne. In Kürze werden sogar die ersten Nano-Satelliten 'made in
Austria' ins All geschickt. Österreich als Forschungs- und
Innovationsstandort zu platzieren, ist auch deshalb wichtig, weil man
dadurch für weiteres Wachstum sorgt", so Bures. Die
Forschungsförderung des BMVIT, die sich jährlich auf rund eine halbe
Milliarde beläuft, schafft und sichert 60.000 Arbeitsplätze.

IV-Präsident Kapsch betonte, "Innovation ist insbesondere eine Frage
der Grundeinstellung und des Engagements". Als zentrale Aufgabe
nannte er, "der fehlenden Technologieaffinität in Österreich
entgegenzuwirken". Dies ist auch einer der Beweggründe für die
Industrie, an dieser Ausstellung mitzuwirken. "Wir müssen
insbesondere die Begeisterung und Neugierde in technischen Feldern
wecken." Angesetzt werden müsse bereits im Kindergartenalter und in
den Volksschulen. Kapsch betonte, daher müsse auch bei der
Lehrerausbildung angesetzt werden: "Die Pädagoginnen und Pädagogen
sollen das Thema Innovation verstehen lernen und die Brücke zur
volkswirtschaftlichen Bedeutung erkennen, um den Schülerinnen und
Schülern erklären zu können, wie das System funktioniert."

Leistungsschau "Innovationsland Österreich"

15. bis 19. Oktober, Säulenhalle des Parlaments, Dr. Karl Renner-Ring
3, 1017 Wien
Geführte Besichtigungen am 18. und 19. Oktober
Nähere Informationen zu den Öffnungszeiten im BesucherInnenservice
des Parlaments unter 01/401 10-2003 oder per Email
[email protected]

Im Anschluss an die Parlamentspräsentation geht die Ausstellung auf
Bundesländertour. Die nächste Station wird in Linz gemacht. Nähere
Informationen dazu unter: www.bmvit.gv.at

(Schluss)

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