• 16.10.2012, 08:48:12
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Haimbuchner: "Ackerl übt sich in Funktionärsbeschimpfung!"

FPÖ bietet frustrierten SPÖ-Wählern neue politische Heimat an

Utl.: FPÖ bietet frustrierten SPÖ-Wählern neue politische Heimat an
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Linz (OTS) - "SPÖ-Landesvorsitzender Josef Ackerl übt sich in
Funktionärsbeschimpfung, um seinen angeschlagenen Bundesvorsitzender
die Mauer zu machen. Viele Genossen werden sich sehr verwundert
darüber zeigen, dass der ansonsten gegenüber der Bundespartei so
kritische Ackerl seinen am Parteitag angezählten Bundesvorsitzenden
in Schutz nimmt. Jedoch legt Ackerl keine noble Zurückhaltung an den
Tag, sondern richtet seine Launenhaftigkeit diesmal in Richtung
eigener Funktionärsschaft", bezieht sich der oberösterreichische
FPÖ-Landeschef LR Dr. Manfred Haimbuchner auf die Aussage von Ackerl,
wonach die Streichungen des Bundesparteivorsitzenden feig gewesen
seien. *****

Für Haimbuchner lässt die Reaktion von Ackerl "tief in die Seele der
SPÖ-Spitze blicken. Die Nervosität muss sehr groß sein. Denn das
schlechte Ergebnis von Faymann ist weder überraschend noch schwer
erklärbar." Der SPÖ-Bundesvorsitzende habe das schlechteste
SPÖ-Nationalratswahl-Ergebnis in der Geschichte der zweiten Republik
eingefahren. Sämtliche Umfragen deuten darauf hin, dass die
Sozialisten bei der Nationalratswahl im kommenden Jahr wieder unter
die 30-Prozent-Marke liegen werden. "Faymann hat keine Agenda und
keine Führungsstärke", erinnert der oberösterreichische
FPÖ-Landeschef daran, dass Faymann am Gängelband des Wiener
Bürgermeisters hängt so wie sein VP-Gegenüber Spindelegger am
Gängelband von Niederösterreichs Landeshauptmann Pröll. "Anstatt
Österreich aus der Euro-Krise zu führen, hängt sich Faymann auch noch
an das Brüsseler Gängelband. Zum grundsätzlichen Scheitern des
SP-Bundesparteivorsitzenden kommen aktuell noch die Verwicklungen in
einen Skandal um umstrittene Inserate-Vergaben und die Verweigerung,
vor einem Untersuchungsausschuss des Parlaments Auskunft zu geben.
"Damit hat er das Fass der Frustration bei den SPÖ-Funktionären zum
Überlaufen gebracht", so Haimbuchner.

Diese Bilanz betrachtend sind die etwas über 83 Prozent Zustimmung
beim Bundesparteitag lediglich ein blaues Auge. Es gibt die Chance
für eine Nachdenkpause und eine Umkehr. "Stattdessen legt die
SPÖ-Spitze eine unglaubliche Ignoranz und Arroganz an den Tag und
kann sich nicht erklären, wie ihr geschah. Wie gewohnt treibt es
Oberösterreichs SP-Landesvorsitzender Ackerl auf die Spitze und setzt
sogar zur Beschimpfung der Funktionäre an. Für mich ein klares
Armutszeugnis für eine demokratische Partei, wenn ihre Spitzen
unliebsame demokratische Ergebnisse mit dem Attribut Feigheit
abqualifizieren. Die FPÖ bietet sich allen frustrierten SPÖ-Wählern
als neue politische Heimat an", betont Haimbuchner abschließend die
Offenheit der FPÖ.

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