Personenkomitee für die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst gegründet

Wien, 15. Oktober 2012 (OTS) - Am 20. Jänner entscheiden die Österreicherinnen und Österreicher über die Zukunft der Sicherheit in diesem Land. In einer Pressekonferenz stellte sich heute die überparteiliche Initiative "Einsatz für Österreich" vor. "Wir setzen wir uns für den Erhalt von Wehrpflicht und Zivildienst ein. Denn wir wollen nicht, dass ein bewährtes System abgeschafft wird - für etwas, das teurer ist und weniger Sicherheit bietet", betonten die heute anwesenden Mitglieder des unabhängigen Komitees.

"Wir verstehen uns als klar überparteilicher Verein, der losgelöst von parteipolitischen Diskussionen für die Beibehaltung der Wehrpflicht und des Zivildienstes eintritt", so der Initiator des Personenkomitees, Dr. Veit Sorger in seinem Eröffnungsstatement. "Die allgemeine Wehrpflicht und der Zivildienst machen uns stark: Weil wir damit Sicherheit haben, die andere teuer kaufen müssen. Ein Milizheer ist ein Maßanzug", unterstrich Mag. Erwin Hameseder die Vorteile des derzeitigen Systems. Ohne Wehrpflicht wird auch der Zivildienst fallen, womit ein System abgeschafft wird, dass einen sehr hohen gesellschaftspolitischen Wert hat. Ebenfalls mit an Bord ist die Geschäftsführerin des Hilfswerks Salzburg, Daniela Gutschi. Sie wies in ihrem Statement vor allem auf die Tatsache hin, dass mit der Wehrpflicht auch der Zivildienst abgeschafft werden würde. Dabei sei der Zivildienst sowohl ein unverzichtbarer Beitrag, als auch eine wertvolle Erfahrung für junge Menschen, so Gutschi: "Egal ob als Grundwehr- oder Zivildiener, junge Männer leisten damit unabhängig von ihrer Ausbildung oder Herkunft einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft." Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Niederösterreich, Josef Buchta, ist ebenfalls Mitglied des parteiunabhängigen Komitees und betont im Rahmen der heutigen Pressekonferenz: "Im Rahmen der Hilfe bei Katastrophen waren es in den vergangen Jahren vor allem Grundwehrdiener, die für das Bundesheer im Einsatz waren. Ohne die allgemeine Wehrpflicht wären Elementarereignisse wie Hochwasser, Sturmschäden oder extreme Schneefälle nicht zu bewältigen."

Weitere Mitglieder des unabhängigen Komitees sind unter anderen auch Dr. Herbert Anderl, Johannes Bucher, Johann Culik, Dompfarrer Mag. Toni Faber, Prof. Markus Hengstschläger, Peter Korecky, Dr. Claus J. Raidl und Karl Schranz.

"Die Initiative wird weiter wachsen und wir werden noch viele weitere Persönlichkeiten vorstellen können", so Sorger abschließend. Weitere Infos und laufende Aktulaisierungen über Aktivitäten und neue Mitglieder finden Sie auf unserer Homepage www.einsatz-fuer-oesterreich.at

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