- 15.10.2012, 13:33:10
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SPÖ Kärnten stellt die Weichen für die Zukunft des Landes
Kaiser, Fellner: Der Landesparteivorstand nominierte Kaiser einstimmig als Spitzenkandidaten, Wahl bei Kärntenkonferenz. Gilbert Isep wird neuer SPÖ-Aufsichtsrat in der Landesholding.
Utl.: Kaiser, Fellner: Der Landesparteivorstand nominierte Kaiser
einstimmig als Spitzenkandidaten, Wahl bei Kärntenkonferenz.
Gilbert Isep wird neuer SPÖ-Aufsichtsrat in der Landesholding.=
Klagenfurt (OTS) - Es ist bei der Basis noch nicht klar genug
angekommen, welchen großen Erfolg Bundeskanzler Werner Faymann mit
der Umsetzung der Finanztransaktionssteuer auf Europäischer Ebene
geschafft hat, darum macht SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Peter
Kaiser eine nicht perfekte Kommunikation für das Stimmergebnis von
Faymann beim Bundesparteitag am Wochenende mitverantwortlich. "Es ist
bedauerlich, dass die hohe Qualität und die großen Erfolge der
Sozialdemokratie beim Bundesparteitag so nicht im gewünschten Maße
zur Geltung kamen", erklärte Kaiser nach dem Landesparteivorstand in
einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPÖ-Landesgeschäftsführer
Daniel Fellner. Die SPÖ Kärnten setzte sich beim Bundesparteitag
sowohl mit Ihren Kandidaten für den Bundesparteivorstand als auch mit
ihrem Antrag auf Verbot des kleinen Glücksspiels durch. Um in Zukunft
mehr Raum für Diskussionen zu schaffen, regt der Landesvorstand an,
dass die Parteitage künftig an zwei Tagen durchgeführt werden.
"Es freut mich sehr, dass wir künftig mit Gilbert Isep einen
fundierten Mann aus der Wirtschaft als SPÖ-Aufsichtsrat in die
Landesholding entsenden können. Er folgt Reinhart Rohr nach, der aus
dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist, um sich verstärkt der
Landtagsarbeit widmen zu können", kündigt Kaiser an. Isep arbeitet
derzeit auch an einem SPÖ-Wirtschaftsprogramm für Kärnten mit, das in
den kommenden Wochen bereits präsentiert werden soll.
Gabriel Obernosterer zollte Kaiser Respekt, der vergangenes
Wochenende zum neuen ÖVP-Parteiobmann gewählt wurde. Kaiser stellt
aber auch klar, dass die derzeitige Reformbereitschaft der ÖVP erst
an ihren Taten in Zukunft gemessen werden kann. "Die ÖVP ist
angetreten in der Milchkoalition gemeinsam mit der FPK Reformen
umzusetzen, diese Koalition hat jedoch in einer Korruptionskoalition
geendet", ruft Kaiser in Erinnerung.
Fellner verwies in Hinblick auf die geforderten Neuwahlen auf die
Kärntenkonferenz am Samstag in der Cinecity in Klagenfurt hin. "Es
freut mich auch, dass der Landesparteivorstand Peter Kaiser
einstimmig als Spitzenkandidat nominiert hat, der bei der
Kärntenkonferenz gewählt werden soll", erklärt Fellner. Es wurden 500
Delegierte eingeladen, wobei rund 290 wahlberechtigt sind.
(Schluss)
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