SPÖ Kärnten stellt die Weichen für die Zukunft des Landes

Kaiser, Fellner: Der Landesparteivorstand nominierte Kaiser einstimmig als Spitzenkandidaten, Wahl bei Kärntenkonferenz. Gilbert Isep wird neuer SPÖ-Aufsichtsrat in der Landesholding.

Klagenfurt (OTS) - Es ist bei der Basis noch nicht klar genug angekommen, welchen großen Erfolg Bundeskanzler Werner Faymann mit der Umsetzung der Finanztransaktionssteuer auf Europäischer Ebene geschafft hat, darum macht SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser eine nicht perfekte Kommunikation für das Stimmergebnis von Faymann beim Bundesparteitag am Wochenende mitverantwortlich. "Es ist bedauerlich, dass die hohe Qualität und die großen Erfolge der Sozialdemokratie beim Bundesparteitag so nicht im gewünschten Maße zur Geltung kamen", erklärte Kaiser nach dem Landesparteivorstand in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPÖ-Landesgeschäftsführer Daniel Fellner. Die SPÖ Kärnten setzte sich beim Bundesparteitag sowohl mit Ihren Kandidaten für den Bundesparteivorstand als auch mit ihrem Antrag auf Verbot des kleinen Glücksspiels durch. Um in Zukunft mehr Raum für Diskussionen zu schaffen, regt der Landesvorstand an, dass die Parteitage künftig an zwei Tagen durchgeführt werden.

"Es freut mich sehr, dass wir künftig mit Gilbert Isep einen fundierten Mann aus der Wirtschaft als SPÖ-Aufsichtsrat in die Landesholding entsenden können. Er folgt Reinhart Rohr nach, der aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist, um sich verstärkt der Landtagsarbeit widmen zu können", kündigt Kaiser an. Isep arbeitet derzeit auch an einem SPÖ-Wirtschaftsprogramm für Kärnten mit, das in den kommenden Wochen bereits präsentiert werden soll.

Gabriel Obernosterer zollte Kaiser Respekt, der vergangenes Wochenende zum neuen ÖVP-Parteiobmann gewählt wurde. Kaiser stellt aber auch klar, dass die derzeitige Reformbereitschaft der ÖVP erst an ihren Taten in Zukunft gemessen werden kann. "Die ÖVP ist angetreten in der Milchkoalition gemeinsam mit der FPK Reformen umzusetzen, diese Koalition hat jedoch in einer Korruptionskoalition geendet", ruft Kaiser in Erinnerung.

Fellner verwies in Hinblick auf die geforderten Neuwahlen auf die Kärntenkonferenz am Samstag in der Cinecity in Klagenfurt hin. "Es freut mich auch, dass der Landesparteivorstand Peter Kaiser einstimmig als Spitzenkandidat nominiert hat, der bei der Kärntenkonferenz gewählt werden soll", erklärt Fellner. Es wurden 500 Delegierte eingeladen, wobei rund 290 wahlberechtigt sind.
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