Abschied und Trost. Der Chorus sine nomine und das Brahms-Requiem.

Wien (OTS) - In der kammermusikalischen Erstfassung für Soli, Chor und Klavier tritt der trostspendende Charakter dieses Meisterwerks in besonderer Weise in den Vordergrund.

Mutig neue Wege der Werkauswahl und -interpretation zu gehen, ist ein Markenzeichen des Chorus sine nomine unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger. Brahms' Requiem ist eines der meist aufgeführten chorsinfonischen Werke. In der originalen Klavierfassung konzentriert sich der Chorus sine nomine gemeinsam mit dem Klavierduo Johannes und Eduard Kutrowatz sowie den Solisten Elena Copons (Sopran) und Adrian Eröd (Bariton) in besonderer Weise auf die intime und tröstliche Botschaft des Werks.

"Bei jeder intensiven Auseinandersetzung geht es nicht nur um die werkgetreue Wiedergabe des Notentextes sondern-und vordergründig-auch um die Vermittlung der Botschaft, die dahinter steht. Im Falle des 'Deutschen Requiems' geht es um Trostmusik, aus Anlass eines Abschieds komponiert, und vom Hauptträger-dem Chor-mit dem 'menschlichsten' aller Instrumente, nämlich der Stimme, in vielen unterschiedlichen Nuancierungen und Farben zum Klingen gebracht" betont der Leiter des Chors, Johannes Hiemetsberger.

So ist für die Aufführung am Dienstag 23.10.2012 auch die Komposition von Gustav Mahler zu verstehen: "Ich bin der Welt abhanden gekommen" klingt an diesem Abend gleich in zwei Fassungen -einmal für Bariton und Klavier und einmal für 16-stimmigen Chor a cappella.

Das einzigartige und so persönliche Ambiente des ODEON bietet den idealen Ort für diese tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themenkomplexen Abschied und Trost.

Karten 23.10.2012: Odeon - 01/2165127, buero@odeon-theater.at

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Chorus sine nomine
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