- 15.10.2012, 11:35:37
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Heutige Blockadeaktion am Gnadenhof Hendlberg schreckt Baufirma ab
Entgegen der Ankündigung sind Baumaschinen heute nicht aufgefahren; Dr. Plank: Wir kämpfen weiter!

Utl.: Entgegen der Ankündigung sind Baumaschinen heute nicht
aufgefahren; Dr. Plank: Wir kämpfen weiter!=
Laaben (OTS) - Heute früh blockierten ca. 25 AktivistInnen von ANIMAL
SPIRIT und GOBAL 2000 die Zufahrtsstraße zum Gnadenhof Hendlberg in
Laaben (Bez. St. Pölten-Land). Der Grund: Heute hätten die
Bauarbeiten zur umstrittenen Straße mitten durch den Gnadenhof
beginnen sollen, für die Tierbehausungen, Heulager und Mistplatz
geschliffen werden müßten, 2 Weiden zerstört würden, die
Grundstücksgrenze 3x durchschnitten und die zudem die
Hangrutschungsgefahr unterhalb der bestehenden Häuser extrem erhöhen
würde (siehe auch
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121008_OTS0099). "Offenbar
wurden die Bauarbeiter von unserer Aktion abgeschreckt, denn es ist
niemand gekommen, nur der Gemeindearbeiter wurde geschickt, um zu
schauen, ob die Zufahrtsstraße frei ist", so Dr. Franz-Joseph Plank,
Obmann von ANIMAL SPIRIT. "Aber wir werden die - angemeldeten -
Blockadeaktionen auch in den nächsten Tagen aufrecht erhalten, wenn
es sein muß auch Wochen, bis jemand von den verantwortlichen Behörden
oder der Baufirma bereit ist, mit uns zumindest über eine wesentlich
weniger invasive Trassenführung zu reden."
Tatsache ist jedenfalls, daß es für die zu schleifenden Gebäude
bis dato keinen rechtsgültigen Abbruchbescheid gibt und daher mit den
Bauarbeiten ohnehin nicht hätte begonnen werden dürfen. Dies wurde
auch bereits mehrfach vom ANIMAL SPIRIT-Anwalt sowohl Baumeister
Kreutzer als auch der beauftragten Baufirma STRABAG mitgeteilt. Zudem
sind wohl inzwischen an die 200 individuelle Unterstützungs- bzw.
Protestschreiben an die Gemeinde Laaben (Bürgermeister Helmut
Lintner), an NÖ Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sowie an STRABAG-CEO
Dr. Hans-Peter Haselsteiner eingegangen, die eines gemeinsam haben:
Sie wurden allesamt ignoriert bzw. man fühlt sich "nicht zuständig".
Dr. Plank abschließend: "Es kann doch nicht sein, daß private
egoistische Zwecke - und auch noch mit Steuergeldern mitfinanziert -
zur Aufwertung eines Grundstücks mit einer ca. 50 Jahre unbewohnten
Haus-Ruine mehr wiegen als ein ausschließlich aus Spendengeldern
finanzierter Gnadenhof mit fast 200 Tieren, der für dieses
Wahnsinns-Projekt teil-zerstört werden würde. Wir werden jedenfalls
unsere Hof-Zufahrt so lange durch angemeldete Kundgebungen weiter
blockieren, bis eine für uns akzeptable Lösung gefunden worden ist.
Dies ist jetzt nicht mehr nur eine "Privat-Angelegenheit", sondern
zumindest ein landes-politisches Thema. Eine diesbezügliche Anfrage
der Grünen Klubchefin Dr. Petrovic an den NÖ Landtag wurde bereits
eingebracht."
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