- 14.10.2012, 12:00:31
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Die richtige Ernährung spielt eine zentrale Rolle
Mit neuen Broschüren zum Thema Ernährung will die Vinzenz Gruppe ihre Patienten bei Änderungen des Lebensstils unterstützen.
Utl.: Mit neuen Broschüren zum Thema Ernährung will die Vinzenz
Gruppe ihre Patienten bei Änderungen des Lebensstils
unterstützen.=
Wien (OTS) - Die beste medizinische Behandlung stößt an ihre Grenzen,
wenn der Betroffene nicht seinen Lebensstil ändert. Um ihm dabei
optimale Unterstützung zu bieten und vor allem auch das notwendige
Wissen zu vermitteln, hat die Vinzenz Gruppe für ihre Patienten und
deren Angehörige jetzt vier Ernährungsfibeln herausgebracht. "Unser
Motto 'Medizin mit Qualität und Seele' bedeutet, dass wir den
Menschen in seiner Gesamtheit sehen. Dazu gehört auch sein
Lebensstil, und dabei spielt die Ernährung eine ganz zentrale Rolle",
sagt die Internistin und Ernährungsmedizinerin Dr. Brigitte Erlacher
in der neuesten Ausgabe des Vinzenz Magazins über dieses Projekt.
Die in allen Häusern der Vinzenz Gruppe erhältlichen Broschüren
richten sich an vier Zielgruppen: ältere Menschen, Patienten mit
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes-Patienten und Menschen mit
Krebserkrankungen. In leicht verständlicher Form finden sich darin
nicht nur viele praktische Tipps und Erläuterungen zu den
Auswirkungen der Ernährung auf die Erkrankung, sondern auch konkrete
Speiseplanempfehlungen. Dr. Erlacher erzählt: "In unseren Häusern
beraten wir die Patienten umfassend über die richtige Ernährung, mit
den Broschüren halten sie jetzt ein Instrument in der Hand, in dem
sie alle für sie relevanten Informationen nachlesen können."
In den Vinzenz-Häusern wird auch täglich bewiesen, dass richtig
zusammengestellte Ernährung schmecken kann. Das ist etwa für ältere
Menschen besonders wichtig: "Unser Körper verdaut anders, braucht von
einigen wichtigen Nährstoffen und Wasser mehr - oder auch weniger.
Wird darauf keine Rücksicht genommen, kann es zu Mangel- oder
Fehlernährung kommen, und das kann die Entstehung von Krankheiten
begünstigen", erklärt Pflegeexpertin DGKS Maria Flasch im Vinzenz
magazin. Von den Patienten werden diese Bemühungen anerkannt: "Das
Essen ist wirklich wunderbar, abwechslungsreich und auf meine
spezielle Situation als Diabetikerin so abgestimmt, dass ich
eigentlich auf nichts, was mir schmeckt, verzichten muss", schwärmt
etwa die 77-jährige Pauline H., seit vier Jahren Bewohnerin des
Wiener Pflegehaus St. Katharina.
Zwiti: Große Bedeutung der Seelischen Befindlichkeit
Aber nicht nur für das leibliche, auch für das seelische Wohl bieten
die Häuser der Vinzenz Gruppe Besonderes, wie in der Titelgeschichte
des neuen Vinzenz magazins zu lesen ist. Bei einer Umfrage im Auftrag
der Gruppe zeigte sich, dass für zwei Drittel der Patienten neben der
medizinischen Betreuung das Eingehen auf die seelische Befindlichkeit
wichtig ist. In den Ordenskrankenhäusern der Vinzenz Gruppe sind
deshalb 23 hauptamtliche Seelsorger und noch einmal so viele für die
Seelsorge ausgebildete Ehrenamtliche tätig. Jeder dritte Patient, in
manchen Krankenhäusern sogar jeder zweite, macht von diesem Angebot
Gebrauch. Das ernsthafte Eingehen auf seelische Bedürfnisse
entspricht auch jenen Werten, denen sich die Gruppe verpflichtet
fühlt, erläutert der Leiter des Wertemanagements, Mag. Rainer Kinast,
im aktuellen Vinzenz magazin.
Zwiti: Alternativen zur konventionellen Reflux-OP
Über medizinische Innovationen aus den Häusern der Gruppe wird in der
neuesten Ausgabe des Vinzenz-Magazins ebenfalls berichtet. Zum
Beispiel über eine erfolgreiche Methode zur Behandlung von Reflux.
Jeder fünfte Österreicher leidet an dieser Schwächung des
Schließmuskels am Mageneingang. Die unangenehmen Folgen reichen von
Sodbrennen bis zu Schluckbeschwerden und beeinträchtigen die
Lebensqualität oft erheblich. Das Herz-Jesu Krankenhaus Wien bietet
Patienten jetzt eine interessante Alternative zur konventionellen
Reflux-Operation. Dabei wird bei einem laparoskopischen Eingriff eine
zarte Kette aus Titan/Magnet-Perlen am Mageneingang angebracht. Sie
verhindert, dass der Mageninhalt zurück fließt. Im Gegensatz zur
bisher üblichen Reflux-Operation, kann der Patienten nach diesem
minimal-invasiven chirurgischen Eingriff schon am nächsten Tag wieder
heimgehen. Außerdem lässt sich der Prozess - falls es im sehr
seltenen Extremfall notwendig oder gewünscht wird - sogar rückgängig
machen und der Ring wieder entfernen.
Zwiti: Größte Kinderurologie befindet sich im Krankenhaus BHS-Linz
Ein großer Beitrag im Vinzenz magazin widmet sich einer
österreichichweit besonderen Einrichtung der Gruppe: Der
Kinderurologie im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz. Prim.
Univ.-Doz. Dr. Marcus Riccabona baute hier in den vergangenen 20
Jahren die größte kinderurologische Abteilung Österreichs auf.
Aufgrund ihres guten Rufes werden an der Abteilung Kinder aus ganz
Österreich behandelt. 5000 Patienten zählte man im Vorjahr, an denen
kleine ambulante Eingriffe, aber auch hochkomplexe Operationen
vorgenommen wurden. Knapp 100 Kinder kamen aus 24 anderen Ländern
nach Linz. Darunter fanden sich auch viele Patienten aus
Entwicklungsländern, die hier eine oft lebensrettende Behandlung
erhielten. Bei vielen dieser Kinder werden die Behandlungskosten
durch Spenden finanziert - ganz im Sinne des Leitgedankens der
Vinzenz: "Medizin mit Qualität und Seele".
Das neue Vinzenz Magazin mit vielen weiteren interessanten Beiträgen
steht ab sofort unter www.vinzenzgruppe.at zum kostenlosen Download
im pdf-Format bereit.
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