Die richtige Ernährung spielt eine zentrale Rolle

Mit neuen Broschüren zum Thema Ernährung will die Vinzenz Gruppe ihre Patienten bei Änderungen des Lebensstils unterstützen.

Wien (OTS) - Die beste medizinische Behandlung stößt an ihre Grenzen, wenn der Betroffene nicht seinen Lebensstil ändert. Um ihm dabei optimale Unterstützung zu bieten und vor allem auch das notwendige Wissen zu vermitteln, hat die Vinzenz Gruppe für ihre Patienten und deren Angehörige jetzt vier Ernährungsfibeln herausgebracht. "Unser Motto 'Medizin mit Qualität und Seele' bedeutet, dass wir den Menschen in seiner Gesamtheit sehen. Dazu gehört auch sein Lebensstil, und dabei spielt die Ernährung eine ganz zentrale Rolle", sagt die Internistin und Ernährungsmedizinerin Dr. Brigitte Erlacher in der neuesten Ausgabe des Vinzenz Magazins über dieses Projekt.

Die in allen Häusern der Vinzenz Gruppe erhältlichen Broschüren richten sich an vier Zielgruppen: ältere Menschen, Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes-Patienten und Menschen mit Krebserkrankungen. In leicht verständlicher Form finden sich darin nicht nur viele praktische Tipps und Erläuterungen zu den Auswirkungen der Ernährung auf die Erkrankung, sondern auch konkrete Speiseplanempfehlungen. Dr. Erlacher erzählt: "In unseren Häusern beraten wir die Patienten umfassend über die richtige Ernährung, mit den Broschüren halten sie jetzt ein Instrument in der Hand, in dem sie alle für sie relevanten Informationen nachlesen können."

In den Vinzenz-Häusern wird auch täglich bewiesen, dass richtig zusammengestellte Ernährung schmecken kann. Das ist etwa für ältere Menschen besonders wichtig: "Unser Körper verdaut anders, braucht von einigen wichtigen Nährstoffen und Wasser mehr - oder auch weniger. Wird darauf keine Rücksicht genommen, kann es zu Mangel- oder Fehlernährung kommen, und das kann die Entstehung von Krankheiten begünstigen", erklärt Pflegeexpertin DGKS Maria Flasch im Vinzenz magazin. Von den Patienten werden diese Bemühungen anerkannt: "Das Essen ist wirklich wunderbar, abwechslungsreich und auf meine spezielle Situation als Diabetikerin so abgestimmt, dass ich eigentlich auf nichts, was mir schmeckt, verzichten muss", schwärmt etwa die 77-jährige Pauline H., seit vier Jahren Bewohnerin des Wiener Pflegehaus St. Katharina.

Zwiti: Große Bedeutung der Seelischen Befindlichkeit
Aber nicht nur für das leibliche, auch für das seelische Wohl bieten die Häuser der Vinzenz Gruppe Besonderes, wie in der Titelgeschichte des neuen Vinzenz magazins zu lesen ist. Bei einer Umfrage im Auftrag der Gruppe zeigte sich, dass für zwei Drittel der Patienten neben der medizinischen Betreuung das Eingehen auf die seelische Befindlichkeit wichtig ist. In den Ordenskrankenhäusern der Vinzenz Gruppe sind deshalb 23 hauptamtliche Seelsorger und noch einmal so viele für die Seelsorge ausgebildete Ehrenamtliche tätig. Jeder dritte Patient, in manchen Krankenhäusern sogar jeder zweite, macht von diesem Angebot Gebrauch. Das ernsthafte Eingehen auf seelische Bedürfnisse entspricht auch jenen Werten, denen sich die Gruppe verpflichtet fühlt, erläutert der Leiter des Wertemanagements, Mag. Rainer Kinast, im aktuellen Vinzenz magazin.

Zwiti: Alternativen zur konventionellen Reflux-OP
Über medizinische Innovationen aus den Häusern der Gruppe wird in der neuesten Ausgabe des Vinzenz-Magazins ebenfalls berichtet. Zum Beispiel über eine erfolgreiche Methode zur Behandlung von Reflux. Jeder fünfte Österreicher leidet an dieser Schwächung des Schließmuskels am Mageneingang. Die unangenehmen Folgen reichen von Sodbrennen bis zu Schluckbeschwerden und beeinträchtigen die Lebensqualität oft erheblich. Das Herz-Jesu Krankenhaus Wien bietet Patienten jetzt eine interessante Alternative zur konventionellen Reflux-Operation. Dabei wird bei einem laparoskopischen Eingriff eine zarte Kette aus Titan/Magnet-Perlen am Mageneingang angebracht. Sie verhindert, dass der Mageninhalt zurück fließt. Im Gegensatz zur bisher üblichen Reflux-Operation, kann der Patienten nach diesem minimal-invasiven chirurgischen Eingriff schon am nächsten Tag wieder heimgehen. Außerdem lässt sich der Prozess - falls es im sehr seltenen Extremfall notwendig oder gewünscht wird - sogar rückgängig machen und der Ring wieder entfernen.

Zwiti: Größte Kinderurologie befindet sich im Krankenhaus BHS-Linz Ein großer Beitrag im Vinzenz magazin widmet sich einer österreichichweit besonderen Einrichtung der Gruppe: Der Kinderurologie im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz. Prim. Univ.-Doz. Dr. Marcus Riccabona baute hier in den vergangenen 20 Jahren die größte kinderurologische Abteilung Österreichs auf. Aufgrund ihres guten Rufes werden an der Abteilung Kinder aus ganz Österreich behandelt. 5000 Patienten zählte man im Vorjahr, an denen kleine ambulante Eingriffe, aber auch hochkomplexe Operationen vorgenommen wurden. Knapp 100 Kinder kamen aus 24 anderen Ländern nach Linz. Darunter fanden sich auch viele Patienten aus Entwicklungsländern, die hier eine oft lebensrettende Behandlung erhielten. Bei vielen dieser Kinder werden die Behandlungskosten durch Spenden finanziert - ganz im Sinne des Leitgedankens der Vinzenz: "Medizin mit Qualität und Seele".

Das neue Vinzenz Magazin mit vielen weiteren interessanten Beiträgen steht ab sofort unter www.vinzenzgruppe.at zum kostenlosen Download im pdf-Format bereit.

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Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH
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