• 14.10.2012, 08:39:12
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SPÖ Kaiser am Bundesparteitag: Kärnten kann mehr! Kärnten ist besser!

Klares Bekenntnis zu mehr sozialer Gerechtigkeit und zu Europa. SPÖ wird für Kärntner Frühling sorgen. Politische Mitbewerber leiden an multipler Verantwortungs-Allergie.

Utl.: Klares Bekenntnis zu mehr sozialer Gerechtigkeit und zu
Europa. SPÖ wird für Kärntner Frühling sorgen. Politische
Mitbewerber leiden an multipler Verantwortungs-Allergie.=

Klagenfurt (OTS) - Mit beeindruckenden 98,33 Prozent wurde LHStv.
Peter Kaiser am gestrigen Parteitag in St. Pölten zum
stellvertretenden Bundesparteivorsitzenden der SPÖ gewählt. Seine
Rede am Parteitag nutzte Kaiser, um die SPÖ zu mehr
Selbstbewusstsein, Mut, Geschlossenheit, Kampfbereitschaft und
Siegeswillen aufzurufen und ein klares Bekenntnis zu Europa
abzugeben. Großen Applaus erntete Kaiser für seine Ansage, für einen
politischen Kärntner Frühling zu sorgen und die gescheiterte
Korruptionskoalition von FPK und ÖVP endgültig in die politische
Wüste zu schicken.

"Kärnten kann mehr! Kärnten ist besser", leitete Kaiser sein Plädoyer
für Kärnten ein. "Die SPÖ wird in und für Kärnten für einen
politischen Frühling sorgen und den Kärntnerinnen und Kärntnern jenen
Stolz und Respekt zurückgeben, die ihnen von Dörfler, Scheuch,
Dobernig und Co gestohlen worden sind." Was Kärnten brauche sei
einfach nur mehr Politikerinnen und Politiker mit Handschlagqualität,
mit Verantwortungsbewusstsein, mit Grundsätzen und mit einem
respektvollen Umgang mit Andersdenkenden. "Die FPKÖVP-Milchkoalition
hat sich als Korruptionskoalition entpuppt", so Kaiser mit Verweis
auf Skandale wie Connect, part of the game, Saualm, Birnbacher,
Wahlbroschürenskandal. Dass die FPK nun nicht einmal mehr davor
zurückschrecke, die erreichte Ortstafellösung für den Stimmenfang im
nationalen Lager aufs Spiel zu setzen, die Kärntnerinnen und Kärntner
durch eine Klassifizierung, die an längst vergangene Zeiten erinnern,
gegeneinander aufzuhetzen und die Ortstafellösung als
"Einstiegsdroge" bezeichnet, sei unzumutbar und zeige, wer die wahren
Nestbeschmutzer Kärntens sind.

In Kärnten wie in ganz Europa sei es die Aufgabe der
Sozialdemokratie, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. "Europa,
Österreich und Kärnten werden nicht von selbst gerecht. Wir müssen
das Vertrauen und den Respekt der Menschen füreinander stärken. Wir
müssen gemeinsam die Interessen der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer vor FPÖ, ÖVP und allen neoliberalen Kräften schützen,
deren unmoralisches Interesse es ist, millionenschweren Manager,
Lobbyisten und Supperreichen dabei zu helfen, sich den
einzufordernden gerechten Beitrag zur Finanzierung unseres
Sozialstaates auf Kosten der hart arbeitenden Menschen zu ersparen!"

In dem Zusammenhang gab Kaiser ein klares Bekenntnis zur gerechten
und fairen Besteuerung von Millionenvermögen bei gleichzeitiger
Entlastung des Faktors Arbeit ab. FPÖ, ÖVP, BZÖ und auch Stronach
warf Kaiser eine "akute Verantwortungs-Allergie" gegenüber der
arbeitenden Bevölkerung, den Pensionisten, den
Eine-Personen-Unternehmen sowie den Klein- und Mittelbetrieben und
letztlich gegenüber unseren Kindern und Jugendlichen vor.

"Deswegen: Vorwärts! Unser Land braucht uns. Gemeinsam sind wir
erfolgreich!"

(Schluss)

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