• 10.10.2012, 11:14:26
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"Die 1.000 Farben der Kamtschatka" im "Universum"

Am 11. Oktober um 21.05 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 11. Oktober um 21.05 Uhr in ORF 2=

Wien (OTS) - Mit Nicolas Hulots Dokumentation "Die 1.000 Farben der
Kamtschatka" folgt am Donnerstag, dem 11. Oktober 2012, um 21.05 Uhr
in ORF 2 ein weiteres "Universum"-Highlight zum 25-Jahr-Jubliäum der
erfolgreichen ORF-Naturfilmreihe. Der Film entführt in die entrückte
Welt der Kamtschatka und zeigt jene Menschen, die in dieser Welt der
Extreme leben: Wildhüter, Forscher und Nomaden. Höhepunkt des
"Universum"-Jubiläums ist am 25. Oktober um 20.15 Uhr in ORF 2 die
100-minütige Dokumentation "Wildnisse im Herzen Europas" von Barbara
Fally-Puskás, für die Helmut Pechlaner mit seinem Enkel Österreichs
Nationalparks besucht hat. Im Anschluss folgt ab 22.30 Uhr die "Lange
Universum Nacht" mit insgesamt acht Naturfilmklassikern. Seit 5.
Oktober ist darüber hinaus die DVD-Edition "25 Jahre Universum" im
Handel erhältlich.

Es ist eine Welt zwischen Feuer und Eis: Im Osten Sibiriens, am
äußersten Ende des asiatischen Kontinents und schon fast vor den
Toren Alaskas, schmiegt sich eine geheimnisvolle Halbinsel an die
eurasische Platte. Eine Halbinsel von Vulkanen, die zugleich Chaos
und Leben schaffen; eine nahezu menschenleere Welt der wilden Tiere
und der intensiven Farben: die Kamtschatka.

Es ist eine explosive Welt, die neben der Kälte, dem Feuer und der
Wildnis vor allem eines kennt: Veränderung. Denn hier schiebt sich
die pazifische Platte unter die eurasische Platte und drückt mit
enormer Kraft die Halbinsel hoch: Faszinierendes Resultat sind die
bizarren Vulkane und riesigen Lavafelder, die sich über die
beeindruckende Landschaft heben und sie mit Ausbrüchen und
Erdrutschen immer wieder dramatisch verändern. Das kalte Weiß des
Winters steht in starkem Kontrast zu den grellen Farben des Herbsts.
Rentiernomaden ziehen mit ihren Herden durch dieses weite Land, seit
Jahrhunderten vertraut mit den extremen Bedingungen und geübt im
Umgang mit den wilden Tieren dieser zauberhaften Welt: den
Kamtschatka-Bären, den Vielfraßen oder den Seelöwen.

Die rege Vulkantätigkeit und die unberührte Natur locken aber auch
Forscher in die endlosen Weiten der Kamtschatka: Geysire bringen das
Innerste der Erde zutage; sie geben Aufschluss über die verborgenen
Prozesse im Kern unseres Planeten - und nicht zuletzt auch über den
Ursprung des Lebens. Und Tiere wie der Riesenseeadler oder der
Kamtschatka-Bär leben im vorwiegend unbesiedelten ehemaligen
Sperrgebiet der UdSSR noch weitgehend ungestört.

So wie die lachshungrigen Bären ist auch Nicolas Hulot fasziniert vom
Wasser: Er taucht ab in die Wasserwelt der Kurilen, der wenig
erforschten Inselgruppe am Südende der Halbinsel. Hier treffen die
von Geysiren gespeisten Kamtschatka-Flüsse auf den weiten Ozean. Und
hier findet alljährlich die Wanderung der Lachse statt. Diese kehren
zurück in die Kamtschatka-Flüsse, wo sie ihre Jugend verbrachten, um
zu laichen. Die Laichzeit lockt Adler, Seehunde, Ottern und Bären an
- denn die stromaufwärts ziehenden Lachse sind eine leichte Beute. So
herrscht einmal im Jahr ein einzigartiges Nahrungsangebot in dieser
unberührten und schwer zugänglichen Wildnis. Wer sich hierher
vorwagt, erlebt eine atemberaubende Reise in einen geheimnisvollen
Landstrich am äußersten Ende der Welt.

Nähere Informationen zu den Oktober-Highlights im Rahmen von 25 Jahre
"Universum" sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.

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