- 09.10.2012, 15:50:26
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FSG begrüßt "Ja" zur Finanztransaktionssteuer
Willi Mernyi folgt Monika Kemperle als FSG-Bundessekretär nach
Utl.: Willi Mernyi folgt Monika Kemperle als FSG-Bundessekretär nach=
Wien (OTS/ÖGB) - "Das heutige Ja zur Finanztransaktionssteuer auf
europäischer Ebene war höchst an der Zeit, damit ist auch eine der
Forderungen der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
erfüllt, um mehr Gerechtigkeit zu erreichen. Wir sind damit in
unserem Kampf dafür, dass endlich die Hauptverursacher der
Finanzkrise stärker zur Kasse gebeten werden, einen entscheidenden
Schritt weiter. Die Zustimmung wurde daher bei der heutigen Sitzung
des Bundesfraktionsvorstands begrüßt", berichtet der FSG-Vorsitzende
Wolfgang Katzian. "Diese erfreuliche Entwicklung bedeutet aber
keinesfalls, dass wir von unserer Forderung nach höheren
vermögensbezogenen Steuern in Österreich abrücken werden. Unser Ziel
ist es, die extreme Schieflage zwischen ArbeitnehmerInnen und
Vermögenden in unserem Land nachhaltig zu begradigen", sagt Katzian.
In der heutigen Sitzung wurden zudem personelle Weichen gestellt:
Willi Mernyi (44) wurde einstimmig zum neuen FSG-Bundessekretär
gewählt. Mernyi folgt der bisherigen FSG-Bundessekretärin Monika
Kemperle nach, die mit 1. Oktober ihre neue Funktion als
stellvertretende Generalsekretärin der im Juni neu gegründeten
internationalen Gewerkschaftsföderation "industriALL" antrat.
"Mit Willi Mernyi fiel die Wahl auf einen engagierten Kämpfer für
soziale Gerechtigkeit und gegen Rechtsextremismus in unserem Land.
Gerade in der gegenwärtigen Zeit, die von Krisen und Verunsicherungen
der Menschen geprägt ist, brauchen wir starke Persönlichkeiten", sagt
Katzian.
"Die FSG hat einen klaren Forderungskatalog mit zum Beispiel
vermögensbezogenen Steuern für die wirklich Reichen, mit
Investitionen in Bildung und Zukunftsbranchen - all das liegt auf dem
Tisch und gehört rasch umgesetzt. Wir werden die Menschen in den
Betrieben verstärkt davon überzeugen, dass wir nur in einer
solidarischen Gesellschaft aus der Krise heraus wachsen können", so
der neu gewählte FSG-Bundessekretär Willi Mernyi.
Kurz-Lebenslauf
Willi Mernyi ist 1968 in Wien geboren und absolvierte nach seiner
Lehre zum Starkstrommonteur bei der ELIN Union im 2. Bildungsweg an
der Universität Linz den Hochschullehrgang für Kulturmanagement. Nach
einigen Jahren als Geschäftsführer eines Kulturbetriebes startete
Mernyi 1993 als Bundessekretär der Österreichischen
Gewerkschaftsjugend seine hauptberufliche Tätigkeit im
Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB). Mernyi leitete viele Jahre
das Kampagnenreferat und ist derzeit Leiter des ÖGB-Referates für
Organisation, Koordination und Service, Vorsitzender des Mauthausen
Komitees Österreich, ÖGB-Vertreter im ORF Publikumsrat und Autor
einiger Bücher, wie zum Beispiel "Demagogen entzaubern" oder
"Kampagnen und Aktionen erfolgreich organisieren".
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