• 09.10.2012, 14:37:55
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Karlheinz Töchterle: Umfassendes Angebot an Unterstützung für Studierende

Wissenschafts- und Forschungsminister im parlamentarischen Wissenschaftsausschuss sowie Unterausschuss zum Thema Hochschulplan

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister im parlamentarischen
Wissenschaftsausschuss sowie Unterausschuss zum Thema
Hochschulplan=

Wien (OTS) - "Österreich bietet ein umfassendes Angebot an sozialer
und finanzieller Unterstützung für Studierende", betonte
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle im
heutigen Wissenschaftsausschuss. Im Mittelpunkt stand die kürzlich
dem Parlament übermittelte Studierendensozialerhebung, an der sich
mehr als 44.000 Studierende an Universitäten, Fachhochschulen und
Pädagogischen Hochschulen beteiligt haben. Weitere Themen waren ein
aktuelles Gesetz betreffend MedAustron sowie ein bilaterales Abkommen
über die Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit (WTZ) zwischen
Österreich und Albanien. Im anschließenden Unterausschuss steht der
Hochschulplan im Mittelpunkt. "Es handelt sich dabei um einen
laufenden Prozess, mehrere Punkte konnten wir bereits umsetzen", so
Töchterle.

Betreffend die soziale Lage der Studierenden hielt Töchterle fest,
dass jährlich inklusive Leistungsstipendien rund 190 Millionen Euro
zur Verfügung stehen. Davon haben laut jüngsten Zahlen (Studienjahr
2011/2012) rund 46.000 Studierende an sämtlichen Hochschulen
profitiert. Die Studienförderung könne aber noch weiter verbessert
werden, eine Ausweitung hat der Minister Hand in Hand mit einem
sozial gerechten Studienbeitrags-Modell vergangenen Herbst
präsentiert. Er verwies weiters auf die laufende Evaluierung der
Studienförderung sowie die auf seinen Vorschlag hin eingerichtete
Arbeitsgruppe der Hochschulkonferenz zur sozialen Absicherung der
Studierenden.

Mit MedAustron haben sich Bund und Land Niederösterreich dazu
entschlossen, ein Zentrum für die Krebstherapie aufzubauen, das auch
als Forschungsinfrastruktur im Bereich der Strahlenmedizin und
Strahlenphysik dient. Neben dem Nutzen für Patient/innen profitiert
so auch die Forschung, es wurden entsprechende Kooperationen mit der
Technischen Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien
eingeleitet. Das vorliegende und im Ausschuss debattierte Gesetz
trägt zu einer Vereinfachung der Verwaltung bei, denn der Bund
übernimmt in der Gesellschaft die Geschäftsanteile der Stadt Wiener
Neustadt, die sich aus der PEG MedAustron GmbH zurückgezogen hat.

Österreich verfügt aktuell über Abkommen und Vereinbarungen zur
wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mit 22 Ländern. Ziel ist
jeweils die Stärkung der Mobilität von Wissenschaftler/innen durch
Durchführung von gemeinsamen Projekten. Jüngst wurde ein Abkommen mit
Albanien geschlossen, rund zehn Kooperationsprojekte sollen
unterstützt werden. Die Ausschreibungen sollen dabei thematisch offen
sein. Derzeit kooperieren Österreichs Universitäten unter anderem mit
der Universität Luigj Gurakuqi Shkodra, der Polytechnischen
Universität Tirana, der Landwirtschaftlichen Universität Tirana,
Kamza, und mit der Universität Pavaresia, College für Angewandte
Forschung, in den Forschungsbereichen Osteuropageschichte,
Geowissenschaften in Zentral- und Südosteuropa sowie Landwirtschaft
und Umwelt.

Der Hochschulplan steht im anschließenden Unterausschuss im Zentrum.
Der Minister bekräftigte erneut, dass es sich um einen laufenden
Prozess handelt. "Wir konnten bereits einige konkrete Schritte
setzen", so Töchterle. Als Beispiele nannte er die Konstituierung der
Hochschulkonferenz (Mai 2012), den Ausbau der
Fachhochschul-Studienplätze (insgesamt rund 4.000 Plätze in den
kommenden drei Jahren), den laufenden Ausbau der Studienberatung, den
Ausbau der Nachwuchsförderung (Stichwort Doktoratskollegs) sowie die
Stärkung diverser (interuniversitärer) Kooperationen, wie etwa
"BioTechMed" am Hochschulstandort Graz.

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