• 09.10.2012, 11:25:47
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OÖGKK über Einigung in Sachen ELGA erfreut

Linz (OTS) - Nach langen Verhandlungen ist die gesetzliche Grundlage
für die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) auf Schiene. "ELGA ist
eine wichtige Innovation für mehr Patientensicherheit im
österreichischen Gesundheitswesen. Daher freuen wir uns über die
vorliegende Einigung der Regierung", so OÖGKK-Obmann Felix
Hinterwirth. Oberösterreich arbeitet federführend an diesem Thema
mit.

Während sich die Patientenanwaltschaft und die Vertreter der
Krankenversicherung schon länger für ELGA ausgesprochen haben, kam
von den Ärzten bis zuletzt Widerstand. OÖGKK-Direktorin Andrea
Wesenauer zeigt für deren Anliegen Verständnis: "Damit ELGA ein
Erfolg wird, ist die Akzeptanz der Ärzte sehr wichtig. Durch eine
bedienungsfreundliche Software und eine übersichtliche Darstellung
der verfügbaren Befunde und Medikationen soll den Ärzten die Arbeit
erleichtert werden." ELGA ermöglicht den Ärzten künftig, nach dem
Stecken der e-card eines Patienten in der Ordination alle für die
Behandlung relevanten und bereits vorhandenen Informationen
einzusehen. Davon profitieren die Patienten, etwa durch besser
abgestimmte Behandlungsprozesse, besser abgestimmte Medikation und
Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen. "Wir bekommen derzeit viel
positive Rückmeldungen der Versicherten zu ELGA", berichtet die
OÖGKK-Direktorin. Ziel von ELGA ist die Unterstützung des
Behandlungsprozesses. Keineswegs bezweckt ELGA ein lebenslanges
Sammeln von Daten: Die Speicherdauer der erfassten Befunde und der
E-Medikation ist nicht zuletzt im Sinne der Aktualität gesetzlich auf
zehn Jahre befristet.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GKO

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