- 08.10.2012, 15:58:13
- /
- OTS0241 OTW0241
25 Jahre Berufsausbildungszentrum: Mit über 5000 AbsolventInnen gegen den Fachkräftemangel
Seit 1987 gibt es die FacharbeiterInnen-Intensivausbildung des bfi Wien. Das Berufsausbildungszentrum (BAZ) feiert mit vielen Gästen und einer Werkschau.
Utl.: Seit 1987 gibt es die FacharbeiterInnen-Intensivausbildung des
bfi Wien. Das Berufsausbildungszentrum (BAZ) feiert mit vielen
Gästen und einer Werkschau.=
Wien (OTS) - "Das Berufsausbildungszentrum (BAZ) hat sich als
wichtiger Partner für Mensch und Wirtschaft bewiesen", stellt
Franz-Josef Lackinger, Geschäftsführer des bfi Wien, fest. Die
Tatsache, dass der (Wiener) Arbeitsmarkt durch das BAZ schon seit
einem Vierteljahrhundert mit hochwertig ausgebildeten Fachkräften
versorgt wird, sei zugleich ein Garant dafür, dass diese
Fachkräfte-Entwicklung auch in Zukunft nicht in Frage zu stellen ist.
So verweist Lackinger auf die im Frühsommer vom Arbeitsministerium
vorgelegte "Mangelberufsliste" mit 25 Ausbildungen, die das BAZ
teilweise abdeckt. Mehr als 5000 AbsolventInnen haben die
FacharbeiterInnen-Intensivausbildung, eine Berufsausbildung im
Schnellverfahren, bis heute durchlaufen. Das Angebot im Auftrag des
AMS ist ab der Volljährigkeit zugänglich und endet mit dem
herkömmlichen Lehrabschluss.
Am 10. Juni 1987 wurde die Betriebsaufnahme des BAZ bekannt gegeben -
mit vorläufig 90 Ausbildungsplätzen. Bereits drei Monate später
konnten die ersten TeilnehmerInnen ihre Ausbildung als
AnlagenmonteurIn, StahlbauschlosserIn, WerkzeugmaschineurIn oder
ElektroinstallateurIn angehen. Inzwischen ist das BAZ auf vier
Standorte in Wien angewachsen.
Mehr als 1200 Ausbildungsplätze, wichtige Jugendförderung
Neben seiner Bedeutung für die Entschärfung des
FacharbeiterInnen-Mangels hat sich das Berufsausbildungszentrum auch
mit einer besonderen Jugendförderung etabliert. So betreibt es die
"Produktionsschule Wien", die das bfi Wien gemeinsam mit
Kooperationspartnern seit 2010 als Hauptträger führt. In dem
Orientierungsprojekt lernen derzeit fast 300 Jugendliche bzw. junge
Erwachsene verschiedenste Arbeitsfelder und Berufsbilder über einige
Monate hinweg praxisnah kennen. Ihnen steht außerdem eine
sozialpädagogische Begleitung sowie ein abwechslungsreiches
Outdoor-Programm zur Verfügung.
Die FacharbeiterInnen-Intensivausbildung wird zur Gänze durch das
Arbeitsmarktservice finanziert, die Produktionsschule Wien durch
Mittel des AMS und des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds.
Momentan bildet das BAZ fast 700 Männer und Frauen in 16 Berufen wie
z.B. BauspenglerIn, MechatronikerIn, Sanitär- und KlimatechnikerIn
oder MetallbearbeitungstechnikerIn aus. Zudem werden knapp 300
Personen in EDV-Kursen, NonStop-Schweißkursen, CNC-/CAD-Kursen und
Grafikkursen und anderen Angeboten weitergebildet.
Werkschau mit prominenten Gästen
Am 15. Oktober 2012 feiert das Berufsausbildungszentrum des bfi Wien
in einem Festakt sein 25-jähriges Bestehen mit prominenten Gästen wie
Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer, der Geschäftsführerin des AMS
Wien, Petra Draxl, und Jörg Flecker, wissenschaftlicher Leiter der
Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA).
Für die Öffentlichkeit besteht zwischen 10 und 14 Uhr am
Hauptstandort des BAZ (Engerthstraße 117, 1200 Wien) die Möglichkeit,
im Rahmen eines "Tag der offenen Tür" Berufsbilder kennen zu lernen
und besondere Werkstücke zu betrachten - oder sogar selbst
herzustellen.
Wir freuen uns über redaktionelle Anfragen zu Interviews und
Führungen, und begrüßen Sie am 15. Oktober gerne beim Festakt (9.30
Uhr bis 12.00 Uhr) und/oder beim "Tag der offenen Tür (10.00 bis
14.00 Uhr).
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BFI






