ÖAMTC startet Info- und Mobilisierungskampagne "Faires Parken in Wien" (+Fotos)

Per Verteiler-Aktion und Postwurf werden Betroffene über Alternativ-Modell zur starren, teuren und unfairen Wiener Parkpickerl-Regelung informiert

Wien (OTS) - Seit einer Woche herrscht in Teilen Wiens Chaos aufgrund der neuen Kurzparkzonen. "Die aktuelle Parkpickerl-Regelung ist starr, teuer und unfair. Sie hetzt Anrainer gegen Pendler auf, was von der Politik bewusst in Kauf genommen wird, weil diese die Autobesitzer noch mehr abkassieren will. Eine weitere Ausdehnung der Parkpickerl-Zonen löst das Problem nicht, sondern verschiebt es nur", kritisiert Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung. Der Club hat ein eigenes Parkmodell entwickelt, "Faires Parken in Wien", das vergangene Woche sowohl der Stadt Wien als auch Medienvertretern vorgestellt wurde. Um die Betroffenen direkt zu erreichen, startet der ÖAMTC heute, Montag, den 8. Oktober, eine Infokampagne zu seinem alternativen Parkmodell. "Mittels Postwurf erhalten alle Haushalte in Wien und Wien-Umgebung den Info-Folder 'Faires Parken in Wien'. Gleichzeitig werden die Folder ab heute vier Tage lang an unterschiedlichen Kreuzungen in ganz Wien verteilt", erklärt Wiesinger.

Mit der Infokampagne möchte der Club Pendler, Anrainer und Besucher auch zur aktiven Beteiligung bewegen - unter www.oeamtc.at/fairesparken finden sie einen Online-Fragebogen zur Wiener Parkraum-Bewirtschaftung. "Wir wollen klar machen, dass es intelligente und günstigere Möglichkeiten gibt als die bloße Ausweitung der Parkpickerl-Zonen", betont der Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung.

An folgenden Kreuzungen erhalten Autofahrer heute, Montag, den ÖAMTC-Infofolder "Faires Parken in Wien":
- 1010 Wien, Rotenturmstraße Ecke Franz-Josef-Kai, 12 - 19 Uhr
- 1100 Wien, Grenzackertraße vor Einfahrt in das alte Landgut, 9 - 19 Uhr

"Faires Parken in Wien" - der ÖAMTC fordert:
- Keine weitere Ausdehnung der Parkraum-Bewirtschaftung in Wien ohne Zustimmung der Anwohner und Bezirke
- Eine Flexibilisierung der bisherigen Kurzparkzonen hinsichtlich Höchstparkdauer und Gebührenstaffelung - je weiter stadtauswärts desto länger und günstiger muss Parken sein
- Neue P&R-Anlagen müssen gebaut, bestehende verbessert werden.
- Neue Anwohner-Garagen müssen gebaut, bestehende deutlich verbilligt werden.
- Der öffentliche Verkehr muss ausgebaut werden.
- Die Einnahmen aus der Parkraum-Bewirtschaftung müssen für Garagen und Park & Ride-Anlagen müssen zweckgewidmet werden.

Nähere Informationen zum ÖAMTC-Parkmodell findet man unter www.oamtc.at/fairesparken .

Aviso an die Redaktionen: Fotos von der ÖAMTC-Infokampagne sind unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.

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