• 07.10.2012, 13:00:32
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St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung: Mehr Kindergartenplätze für Simmeringer Familien

St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung: Mehr
Kindergartenplätze für Simmeringer Familien

Wien (OTS) - Jungfamilien dürfen sich freuen: Die St.
Nikolaus-Kindergärten im 11. Wiener Gemeindebezirk wurden in den
letzten Monaten erweitert und saniert. Diese Investitionen tragen den
wachstumsstarken Randbezirken Rechnung. Das größte Projekt, der
Standort Kaiserebersdorf, konnte im Zuge des Erntedankfestes im
Beisein von Stadtrat Christian Oxonitsch und Bezirkschefin Renate
Angerer eröffnet werden.

Drei spannende Kindergartenprojekte: Kaiserebersdorf, St.
Lukas und St. Benedikt

Mit der Eröffnung des neuen Kindergartens und des Hortes in
Kaiserebersdorf hat sich auch das Ortsbild verändert: Der nunmehr
zweistöckige Kindergarten präsentiert sich am Münnichplatz 2 im
ökologischen Gewand. In Holzbaumassivweise wurde das vormals
viergruppige Haus um zwei Gruppen aufgestockt. Vor allem die neue
Krippengruppe kommt den Anforderungen junger Eltern entgegen. Ab
Oktober 2012 können nun rund 135 Kinder von 0-10 Jahren betreut
werden.

"Die Aufrechterhaltung des geregelten Kindergartenbetriebes war
uns sehr wichtig. So siedelten die Kaiserebersdorfer-Nikolauskinder
in die Pfarrräumlichkeiten zum 'Übergangsbetrieb', während zwanzig
Meter weiter die Baustellenfortschritte beobachtet werden konnten",
erklärt Mag. Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolaus-Stiftung.
Die Annäherung der Kinder mit der Baustelle und auch mit den
Bauarbeitern war in jedem Fall rührend und Lisi Paul, Leiterin des
Kindergartens, räumt ein, dass das Beenden der Bauarbeiten mit einem
lachenden und einem weinenden Auge gesehen werde.

Gemeinde Wien setzt auf private Kindergartenträger

Der Ausbau von Kindergruppen und die Investitionen im privaten
Bereich werde auch von der Stadt Wien begrüßt und unterstützt. Dies
betonte Stadtrat Christian Oxonitsch beim Besuch der Eröffnung des
neuen Kindergartens in Kaisererbersdorf. "Die Zusammenarbeit von
städtischen mit privaten Trägern ermöglicht einen Schulterschluss in
der Betreuung der unter Dreijährigen. Gemeinsam kann Wien als
einziges Bundesland den, von der EU-geforderten, Betreuungsschlüssel
erreichen", untermauert Stadtrat Christian Oxonitsch. Diese
EU-Vorgabe sieht vor, dass für mindestens 33 Prozent der Kinder unter
3 Jahren Betreuungsplätze vorhanden sein müssen. Mit 33,9 Prozent hat
Wien dieses Ziel deutlich übersprungen.

St. Nikolaus-Stiftung forciert Krippenausbau

Die meisten Anfragen erhalten die St. Nikolaus-Kindergärten von
Eltern, die Krippenplätze suchen. Die Zukunft der Horte liegt
hauptsächlich in direkten Betreuungsmöglichkeiten in der jeweiligen
Schule. Aus diesem Grund investiert die Stiftung vermehrt in
Krippengruppen. Eine Erweiterung dahingehend wurde im Simmeringer
Standort St. Lukas getätigt, der dieser Tage eine neue Krippengruppe
eröffnen konnte. Im Frühjahr 2013 folgt der Ausbau des Standortes St.
Benedikt (auch 11. Bezirk).

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