- 04.10.2012, 16:30:50
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Wr. Gemeinderat - SP-Wutzlhofer: Intelligente Mobilität ist flexible Mobilität
Wien (OTS/SPW-K) - "Es ist falsch über Rowdies diskutieren zu wollen
und dabei selbst Verbal-Rowdytum zu betreiben", argumentiert der
SPÖ-Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer im Zuge der Debatte um den
Dringlichen der FPÖ im heutigen Wiener Gemeinderat. Es sei auch
falsch Verkehrspolitik unter dem Vorzeichen "Ich Auto und du Rowdy"
zu betreiben. "Verkehrspolitik hat nichts mit Fingerzeigen zu tun,
sondern es ist vielmehr die Auseinandersetzung damit, was
intelligente Mobilität ist", unterstreicht der Gemeinderat. Das
betreffe Radfahrer, genauso wie Öffi-Nutzer, Moped- und Autofahrer
und FußgängerInnen gemeinsam. "Das genaue Gegenteil davon ist die
Suche nach Sündenböcken und das Ausspielen einzelner
VerkehrsteilnehmerInnen gegeneinander", ist Wutzlhofer überzeugt.
Intelligente Verkehrspolitik, so wie sie die Stadt Wien schon seit
langem betreibe, beinhalte den Ausbau von Park&Ride-Anlagen, genauso
wie den Ausbau von Bike&Ride-Anlagen (siehe U4), Carsharing usw.usf.
Intelligente Mobilität bedeute aber auch eine Förderung des
Umweltverbundes durch Ausbau des öffentlichen Verkehrs (U-Bahn,
Straßenbahn) und - wie Wutzlhofer extra betonte - "bewusst auch des
Radverkehrs". "Mehr Radverkehr bedeutet auch mehr
Verkehrssicherheit", weiß der SPÖ-Mandatar. "Wir wollen jedoch eine
Steigerung des Radanteils, denn sie wirkt zum Guten der Stadt", so
der Gemeinderat weiter.
"Wien ist gemeinsam mit Berlin die verkehrssicherste Stadt Europas
und wir arbeiten daran, dass es auch so bleibt", so Wutzlhofer. Eine
steigende Sicherheitsgefährdung durch Radfahrer sei bislang jedoch
nicht feststellbar. Eine Studie im Auftrag des Verkehrsministeriums
hätte beispielsweise um ein Vielfaches mehr Rotlichtquerungen durch
Autos ergeben, als durch Radfahrer. Abschließend begrüßt der
sozialdemokratische Gemeinderat noch die aktuelle Novelle der
Straßenverkehrsordnung und betont: "Selbstverständlich müssen alle
Regelübertretungen geahndet werden, um eine Kultur des Miteinanders
und der Rücksichtnahme zu entwickeln. Wir sind nicht gegen
Autofahrer, wir sind nicht gegen Radfahrer oder Öffi-Benutzer, denn
Tatsache ist, dass die meisten von uns unterschiedliche
Verkehrsmittel benutzen."
(Schluss)
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