- 04.10.2012, 15:09:41
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Berlakovich fordert nach AKW-Stresstests rasche Konsequenzen
Aktionspläne der Betreiberstaaten müssen bis Ende des Jahres vorliegen.
Utl.: Aktionspläne der Betreiberstaaten müssen bis Ende des Jahres
vorliegen.=
Wien (OTS) - "Die Auswertung der Stresstests durch die Europäische
Kommission liegen nun vor und es zeigt sich deutlich: Es gibt
erheblichen Nachrüstungsbedarf", betonte Umweltminister Niki
Berlakovich heute anlässlich der offiziellen Präsentation der
AKW-Stresstests durch die EU-Kommission.
Es gehe nun darum, die Reaktoren laut den Empfehlungen
nachzurüsten. Berlakovich: "Dazu müssen die Betreiberstaaten
nationale Aktionspläne ausarbeiten, die bis Ende des Jahres vorliegen
müssen. Die Kommission will im Juni 2014 über deren Umsetzung
berichten. Die Betreiberstaaten müssen sich daran halten, denn es
darf keine Verzögerungen mehr geben."
Österreich wird die Umsetzung besonders in unseren Nachbarländern
einfordern und sich kritisch einbringen. Denn "Nachrüsten oder
Abschalten" bleibt die Devise.
Die Kommission wird im nächsten Jahr Vorschläge zur Verschärfung
des Rechtsrahmens für nukleare Sicherheit einbringen.
Berlakovich: "Ein europäisches Nuklearsicherheitssystem ist nun
erforderlich, da wir ein koordiniertes Vorgehen mit
nachvollziehbaren, einheitlichen Kriterien brauchen. Für uns hat das
Thema nach wie vor höchste Brisanz ".
Der Ausstieg aus der Kernenergie sei das Ziel. Die Zukunft liege
in Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern.
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